Mein Name ist Eugen [Michael Steiner]

Von Veronika Grob [ Sélection CINEMA ]
Mein Name ist Eugen

Das alte Faltboot im Estrich mit Wasser zu füllen, um es auf ein mögliches Leck zu testen, war keine gute Idee: Schon in den ersten zehn Filmminuten von Mein Name ist Eugen stürzt es mitsamt den 1000 Litern Wasser drei Stockwerke durch ein Berner Altstadthaus, bevor es Spitz voran im Erdgeschoss landet – knapp neben der Tante Melanie. Damit haben Eugen und sein Freund Wrigley das Fass buchstäblich zum Überlaufen gebracht: Die Eltern sind ganz schön sauer und wollen den Lausbuben das Pfadilager verbieten.

So beginnt einer der rasantesten und pfiffigsten Schweizer Filme der letzten Jahre. Für die sechs Millionen schwere Produktion haben sich mehrere junge Schweizer Filmtalente zusammengetan: Regisseur Michael Steiner, Kameramann Pascal Walder und Komponist Adrian Frutiger, die schon mit ihrem unterfinanzierten Erstlingsfilm Nacht der Gaukler (CH 1996) für Furore sorgten, sowie der Drehbuchautor von Achtung, fertig, Charlie! und Strähl, Michael Sauter. Sauter hat mit seinem Jugendfreund, dem vor der Premiere verstorbenen Christoph Frey, den berühmten Kinderbuchklassiker Mein Name ist Eugen von Klaus Schädelin für die Leinwand adaptiert. Die Handlung wurde von den Fünfzigerjahren in die Sechzigerjahre verlegt, den episodenhaften Bubenstreichen wurde ein roter Faden verpasst.

Eugen und Wrigley nehmen Reissaus vor dem Zorn der Eltern: Sie wollen nach Zürich, um Fritzli Bühler, den legendären «König der Lausbuben», zu finden und sich mit ihm über den Schatz vom Titicacasee zu beraten. Nach einem unbeabsichtigten Umweg übers Tessin – und zusätzlichem Personen- und Sachschaden – ist die Viererbande komplett: Mit dem starken Eduard und dem verwöhnten Bäschteli reisen Eugen und Wrigley per Velo und Zug nach Zürich, verfolgt von der halben Schweiz. Dort lauern aber Rockerbanden und ein falscher Fritzli, zudem werden die vier Berner Gielen mit dem grössten aller Lausbuben-Probleme konfrontiert: Einer von ihnen droht zum «Wiiberschmöcker» zu werden.

Über die liebevoll gestaltete nostalgische Ausstattung und die lustvolle Inszenierung der Action-komödie gibt es viel zu sagen: Spielerisch und leichthändig arbeiten die Filmemacher mit Anleihen aus dem Horrorfilm, mit Zeitraffer, Bildbeschriftungen und einem rasanten Schnitt; eine Wundertüte, die zuweilen an Jean-Pierre Jeunets Le fabuleux destin d’ Amélie Poulain (F 2001) erinnert. Neben den hervorragend geführten Kinderdarstellern hat sich für Mein Name ist Eugen die Schweizer Film- und Komödienprominenz versammelt: Beat Schlatter, Mike Müller, Patrick Frey, Sabine Schneebeli, Viktor Giacobbo, Stefanie Glaser und viele mehr versuchen, den vier Lausbuben Vernunft einzuimpfen.

Wenn der oft heraufbeschworene «Neue junge Schweizer Film» so oder ähnlich wie Mein Name ist Eugen aussieht, dann können wir uns freuen. Es bleibt nach diesem Filmvergnügen nämlich nur ein Wunsch an die Jungfilmer offen: Macht auch wieder mal einen Film nur für Erwachsene! Grounding von Michael Steiner und Tobias Fueter folgt zum Glück schon bald.


P: Kontraproduktion (Zürich), C-Films (Zürich), SF DRS, Impuls Home Entertainment (Cham), Teleclub 2005. B: Michael Sauter, Christoph Frey, Michael Steiner. R: Michael Steiner. K: Pascal Walder. S: Tobias Fueter, Gisela Weibel. T: Hugo Poletti. M: Adrian Frutiger, Diego Baldenweg. D: Manuel Häberli, Janic Halioua, Dominic Hänni, Alex Niederhäuser, Beat Schlatter, Mike Müller, Sabina Schneebeli, Patrick Frey, Stefan Gubser. V: Frenetic Films (Zürich). W: Kontraproduktion (Zürich).
35 mm, Farbe, 100 Minuten, Schweizerdeutsch.

14.11.2005, 13:20 | Permalink

Frohe Ostern [Ulrich Schaffner]

Von Laura Daniel [ Sélection CINEMA ]
Frohe Ostern

Thomas und Sophie sind unterwegs zu Thomas’ Eltern, um mit ihnen Ostern zu feiern. Gerade noch sassen sie im Zug und tauschten Kindernamen aus, denn Sophie ist schwanger. Das für das junge Paar freudige Ereignis soll heute den Eltern mitgeteilt werden, die ihre zukünftige Schwiegertochter noch nie gesehen haben. Bei derselben Gelegenheit will Thomas seinen Eltern sagen, dass er sein Studium schmeissen wird. Kaum angekommen, weicht die Vorfreude einer erdrückenden Anspannung. Es ist offensichtlich, dass Thomas unter der Autorität seines Vaters leidet, der von dem Kind nichts wissen will und wesentlich mehr daran interessiert ist, seinen Sohn im Betrieb eines Freundes aus dem Rotary-Club unterzubringen. Einen Praktikumsplatz hat er ihm bereits verschafft, und wenn es nach ihm ginge – und das ging es bisher zweifellos –, würde Thomas schon morgen seine Anwaltskanzlei übernehmen.

Beim erzwungen fröhlichen «Eiertütschen» kommt es zum Eklat: Thomas, der zufällig ein Gespräch seiner Eltern mithört, in dem der Vater von einer Abtreibung spricht, setzt sich endlich zur Wehr. In einer Rede, in der er sich freispricht vom biederen und erdrückenden Mief seines Elternhauses, konfrontiert er seine Eltern zum ersten Mal damit, dass er ihre Lebensplanung nicht übernehmen und weiterführen möchte. Denn für Thomas sind Glück und Zufriedenheit nicht etwas, das sich mit dem Einfamilienhäuschen am See und dem dazugehörigen Bötchen einstellt. Er bringt den Mut auf, für seine eigenen Wünsche und Träume einzustehen, die sich von den Lebensentwürfen seiner Eltern klar unterscheiden – Thomas wird mit einem Schlag erwachsen.

Frohe Ostern wurde als Abschlussfilm an der HGKZ realisiert und für den mit 10'000 Euro dotierten First Steps Award 2005 in der Kategorie «Kurzfilm bis 25 Minuten» nominiert. Ulrich Schaffner gelingt es, mit seinem ersten Kurzspielfilm ein reifes Stück vorzulegen, in dem die Figuren und ihre Geschichte überzeugend und packend inszeniert werden. Bemerkenswert sind auch die schauspielerischen Leistungen, insbesondere die von Dieter Stoll in der Rolle des Vaters und die von Roland Bonjour als Thomas, der während seines Schlussmonologs punkto Intensität durchaus an die Leistung Ulrich Thomsens in Festen (Thomas Vinterberg, DK/SE 1998) anknüpft.

Besonders schön platziert ist das Stück «Fingts Glück eim» von Züri West, das dem Finale dieses kurzen, aber feinen Films als Instant-Euphorie-Verbreiter noch das I-Tüpfelchen aufsetzt.


P: Hochschule für Gestaltung und Kunst (Zürich) 2005. B: Ulrich Schaffner, Martina Fischbacher. R: Ulrich Schaffner. K: Samuel Ammann. S: Michael Hertig. T: Michael Eger, Gregg Skerman. D: Dieter Stoll, Marlise Fischer, Roland Bonjour, Anna-Katharina Müller. V, W: Hochschule für Gestaltung und Kunst (Zürich).
35 mm, Farbe, 12 Minuten, Schweizerdeutsch (englische, französische Untertitel).


14.11.2005, 13:10 | Permalink

Visite médicale [Felix von Muralt]

Von Simona Fischer [ Sélection CINEMA ]
Visite medicale

Arztbesuche wecken im Allgemeinen keine besonders schönen und schon gar keine nennenswerten Erinnerungen. Felix von Muralts Visite médicale widersetzt sich dieser Sitte mit humorvollem Charme und handwerklicher Präzision. Über zehn Jahre liess Felix von Muralt – der sich als Kameramann von über dreissig Filmen einen Namen gemacht hat – seit seinem ersten Kurzfilm Pflatsch (1994) vergehen, ehe er mit diesem Kammerspiel überraschte.

Im «Medizinischen Empfangszentrum für Ausländer», irgendwo in den Pariser Banlieues, trifft für die kurze Dauer eines schwülen Sommertages ein bunt gemischter Haufen Menschen verschiedenster sozialer und kultureller Herkunft aufeinander. Hier landet jeder nichteuropäische Staatsbürger, der in Frankreich leben und arbeiten will. Es ist die letzte Etappe eines unübersichtlichen Parcours durch die Vorzimmer französischer Bürokratie, die es zu überwinden gilt, ehe man in den Genuss einer «Carte de séjour» kommt. Nicht anders geht es dem jungen Helden (Carlos Leal) – als Schweizer bekanntermassen Nicht-Europäer – der glaubte, sich dieses langwierigen formellen Prozederes kurzerhand entledigen zu können. Die Gleichheit in der Ungleichheit des Immigrantenstatus schafft Solidarität und Nähe. Und so trifft der Eidgenosse aus der französischsprachigen Schweiz auf eine lebenskluge und attraktive Kamerunerin, mit der eine amouröse Fortsetzung der Geschichte nicht ausgeschlossen scheint.

Vor dem Hintergrund dieser realistischen Szene schafft der Film auf humorvolle Art das Gefühl der Absurdität, welches das Individuum im Umgang mit abstrakter Staatsgewalt befallen kann. Die agile Kamera schafft den Balanceakt zwischen dokumentarischem und fiktionalem Gestus. Sie gleitet um die Protagonisten in einem wie eingefroren scheinenden Dekor, was den Blicken und Gesten eine umso suggestivere Wirkungskraft verleiht. In auffälligem Gegensatz dazu stehen die ausserhalb spielenden Sequenzen, die auf stark rhythmisierte Dramaturgie setzen und so der Hektik des Alltags, aber auch der Bewegungsfreiheit des Individuums Nachdruck verleihen. Die unrealistische Überhöhung der Nebengeräusche schafft eine slapstickartige Leichtigkeit in einer eigentlich bedrückenden Situation.

Felix von Muralt ist mit Visite médicale ein unvergessliches Stück Kurzfilm gelungen, das in 15 Minuten einen Mikrokosmos gesellschaftlichen Zusammenlebens in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rückt und von sozialem und politischem Engagement zeugt, ohne je das Augenmerk vom eigentlich Wesentlichen, nämlich dem menschlichen Schicksal, abzuwenden, und so der Gefahr entkommt, moralisierend zu sein.


P: Waka Films (Pregassona), Panimage, 1001 Productions (Paris), TSR 2005. B, R: Felix von Muralt. K: Michael Saxer. T: Ramon Orza. S: Beat Lenherr. M: Soundrats, Weber. D: Carlos Leal, Tatjana Rojo, Xuan Lan Tran, Tadié Tuenne. V, W: Waka Films (Pregassona).
35 mm, Farbe, 15 Minuten, Französisch (englische Untertitel).

14.11.2005, 11:44 | Permalink

Snow White [Samir]

Von Simona Fischer [ Sélection CINEMA ]
Snow White

Nach dem Dokumentarfilm Forget Baghdad (2002), der mit dem Preis der Semaine de la critique in Locarno und dem Filmpreis der Stadt Zürich ausgezeichnet wurde, überrascht Samir mit dem sozialkritischen Melodram Snow White (2005). Dokumentarisch grundiert, hebt dieser Bilinguefilm zuweilen ins Märchenhafte ab.

Die Liebesgeschichte um ein gefallenes Goldküsten-Schneewittchen namens Nico (Julie Fournier) und einen französischen Rapper (Carlos Leal) ist in die «weiss schweizerisch hedonistisch protestantische Oberschicht» (Samir) eingebettet. Die Perspektive erhält durch den Einsatz zweier Ich-Erzähler – einerseits erzählt Nico, andererseits Paco einen doppelten Erzählbogen, der die verschiedenen Lebenswelten direkt aufeinander prallen lässt. Ausserdem erhält die Annäherung der Liebenden durch diese Zweifachführung einen besonderen Stellenwert. Dem traditionellen Genrebegriff verpflichtet, machen Samir und Michael Sauter – Ko-Autor von Achtung, fertig, Charlie! (2003) – damit Gefühlskino. Der Film will sich aber auch als sozialkritischen Beitrag verstanden wissen. Botschafter dieses Beitrags ist die Figur des charismatischen Rappers Paco – verkörpert vom Sänger Carlos Leal der Lausanner Hip-Hop-Gruppe Sens Unik. Nicos objet du désir will mit seinen Songs für politisches Engagement und gesellschaftliche Verantwortung einstehen. Die Figur der jungen, glamourösen Nico hingegen – als Exponentin der Jeunesse dorée – steht für endloses Vergnügen in den Zürcher Nobeldiscos, in denen Kokainkonsum zum gesteigerten Lebensgefühl der reichen Spassgesellschaft gehört. Diese Art polarer Figurenkonstellation, die sich durch sämtliche Beziehungsebenen fortsetzt, bedient viele Klischees. Nach Meinung des Regisseurs ist das Publikum nur auf diesem Weg zu erreichen (Sonntags Zeitung 7. 8. 2005). Dass jedoch gerade die Frauenfiguren jeglichen Begriffs modernen weiblichen Selbstverständnisses entbehren, ist schlicht und einfach unzeitgemäss.

Dem vorhersehbaren Prozess des Sich-Findens eines gegensätzlichen Liebespaares, das sich dann dramatisch verliert, um sich am Ende wiederzufinden, steht ein brillantes, audiovisuelles Feuerwerk entgegen. Sämtliche Filmformate und Darstellungsstile, vom Video über das körnige Super 16 bis zum 35 mm, werden je nach Erzählebene aufgeboten. Exemplarisch hierfür steht vielleicht eine der stärksten Szenen des Films – im Stil der Dogma-Regisseure –, in der Nico dem Geliebten ihre wahre Herkunft offenbart. Snow White ist geprägt von einer Clip-Ästhetik; was die Musik auf der Tonspur leistet, manifestiert sich im rasanten Puls der Montage. Diese spielt überhaupt eine tragende Rolle in Snow White. Vielleicht drückt sich damit nicht zuletzt die Meinung des Regisseurs aus, die Musik stehe in einem engeren Bezug zum Film als die Literatur oder das Theater (Espace 8. 8. 2005). Trotz realistischer Konzeption der Geschichte vermag das Einsetzen von Effekten, wie etwa der Zeitlupe, märchenartige Liebesszenen in einen entrückten Zustand der Unschuld zu zaubern. Samir erweist sich auch in dieser Produktion als herausragender audiovisueller Experimentierer.


P: Dschoint Ventschr Filmproduktion (Zürich), Filmhaus (Wien) 2005. B: Michael Sauter, Samir. R: Samir. K: Andreas Hutter, Michael Saxer, Hans Meier. T: Max Vornehm. S: Oliver Neumann. M: Walter W. Cikan, Marnix Veenenbos. D: Julie Fournier, Carlos Leal, Zoé Miku, Stefan Gubser, Stefan Kurt, Xaver Hutter, Sunnyi Melles, Benedict Freitag. V: Dschoint Ventschr Filmproduktion (Zürich). W: Telepool (Zürich).
35 mm, Farbe, 113 Minuten, Schweizerdeutsch/Französisch (englische, französische Untertitel).

14.11.2005, 11:35 | Permalink

Staila crudanta [Pascal Bergamin]

Von Simona Fischer [ Sélection CINEMA ]
Staila crudanta

Wenn Diplomfilme häufig Gefahr laufen, zu viel Können unter Beweis stellen zu wollen – dienen sie doch nicht selten dazu, das weitere berufliche Fortkommen zu sichern –, so schafft es Pascal Bergamin mit seinem fiktionalen Kurzfilm, dieser Falle zu entgehen. Zwanzig Minuten lang werden wir in die entrückte Engadiner Bergwelt entführt und Zeugen mehrerer, gar über zwei Generationen reichender Liebesgeschichten. Dabei versucht dieser Diplomfilm, authentisch und unprätentiös dem Geheimnis der Liebe auf die Spur zu kommen, und legt uns nahe, das Wesentliche nicht aus dem Blickfeld zu verlieren: nämlich sowohl dem menschlichen Vermögen als auch dem Unvermögen mit einem wohlwollenden Lächeln zu begegnen. Trotz traurigem Ende schenkt uns diese kleine Geschichte in handwerklich gekonnter Manier die Hoffnung und den Glauben an die wahre Liebe zurück.

Leas (Annina Sedlacek) und Curdins (Tobias Durband) Liebesgeschichte ist in eine Rahmenhandlung eingebettet, die uns zunächst zur Beerdigung ihrer Grosseltern führt. Während die beiden in verschneiter Landschaft, mit freiem Blick auf die Berge, Hand in Hand vor dem Grab stehen, werden die Erinnerungen an ihre erste Begegnung wach. Noch nicht lange aus Kopenhagen zurück, trifft Lea am Geburtstagsfest der Grossmutter zufälligerweise auf Curdin. Für ihn ist es Liebe auf den ersten Blick, die nach anfänglicher Schwierigkeit kraft liebenswürdiger Beharrlichkeit doch noch ihre ersehnte Erfüllung findet. Umso überraschender wendet sich am Grab der Grosseltern das Blatt des Glücks – und dies nicht nur für den Klavierstimmer und Snowboardlehrer Curdin –, als Lea ihm gesteht, ihre verflossene Liebe nicht vergessen zu können.

Dem kurzen Glück, das so lange wie das Aufleuchten einer Staila crudanta, einer Sternschnuppe, währte, ist die lebenslange Liebe der Grosseltern gegenübergestellt. Ohne je alte Zeiten zu glorifizieren oder gar dem Leben in den Bergen den Nimbus vollkommenen Glücks zu verleihen, überzeugt dieser Film sowohl auf dramaturgischer Ebene als auch im Umgang mit verschiedenen Filmformaten. Gekonnt werden Rückblenden eingeführt, die dem Handlungsverlauf einen spannenden Erzählbogen zwischen dem Jetzt und der Vergangenheit verleihen. Der gezielte Einsatz der Videokamera lässt uns im Nostalgiegefühl selbst gedrehter Familienfestfilmchen schwelgen, während Bob Dylans Shooting Star leitmotivisch die Erzählung durchwebt. Staila crudanta hinterlässt ein nachhaltiges Leuchten auf der Leinwand, welches auch der irritierende Auftritt von Carla (Mirjam Zbinden) nicht zu trüben vermag.


P: Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich, SF DRS 2005. B, R: Pascal Bergamin. K: Piotr Jaxa. T: Andreas Litmanowitsch. S: Rosa Albrecht. M: Valentin Kessler. D: Tobias Durband, Annina Sedlacek, Mirjam Zbinden, Emil Simeon, Barbara Simec, Rolf Schmid. V, W: Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich.
35 mm, Farbe, 20 Minuten, Rätoromanisch/Schweizerdeutsch (englische, deutsche, französische, spanische Untertitel).

14.11.2005, 11:30 | Permalink