CINEMA 56: BEWEGT
| Von Redaktion | [ Aktuelle Ausgabe ] |

Seit die Bilder laufen lernten, assoziieren wir Filme mit Bewegung – nicht ohne Grund heissen sie im Englischen auch ‹Motion Pictures›. Die Filmkamera bewegt sich, schwenkt, fährt und zoomt heran; die Protagonisten vor der Linse bewegen sich auf sie zu und entfernen sich, abrupt oder langsam; ruhige Einstellungen werden durch Schnitte zu bewegten und bewegenden Geschichten montiert. Und CINEMA 56 bewegt nun auch!
In der neusten Ausgabe des Filmjahrbuchs interessierte uns, was die unterschiedliche Inszenierung von Bewegung bewirkt, wie sie eingesetzt wird, welche Filme sie geprägt hat. Jedes Genre – ob Roadmovie, Animationsfilm, Actionstreifen oder Melodrama – kennt seine eigenen Bewegungsabläufe und -rhythmen. Aber nicht nur technische und inszenatorische Aspekte beschäftigten die Autoren und Autorinnen des CINEMA 56, denn Kino bewegt auch auf anderen Ebenen: Mit bewegenden Geschichten und Schicksalen werden Emotionen geschürt – bei den Filmfiguren auf der Leinwand und auch beim Publikum im Kinosaal. Das breite Spektrum des Begriffs wurde gedeutet, analysiert und lustvoll untersucht.
Und wie jedes Jahr gibt es im Kapitel Sélection CINEMA einen Überblick über das Schweizer Filmschaffen 2009/2010 mit kritischen Kommentaren.
Herausgegeben von: Anita Gertiser, Daliah Kohn, Nathalie Jancso, René Müller, Bettina Spoerri.
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