BUCHVERNISSAGE: CINEMA #63 – ZUKUNFT

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1969 hat Fredi M. Murer in einem heute kaum mehr bekannten Film über die Schweiz in 100 Jahren nachgedacht: In Swiss Made 2069 zeichnet ein humanoider Ausserirdischer mit Kamera im Kopf (gestaltet von H. R. Giger) das Leben einer Gesellschaft auf, die vollkommen gleichgeschaltet und überwacht lebt. Anpassungsunwillige werden in Reservate gepfercht, einige wenige Unangepasste halten sich im Untergrund verborgen.

Anlässlich der Vernissage der 63. Ausgabe der Filmzeitschrift CINEMA wird Murers mittellanger Film gemeinsam mit weiteren Werken gezeigt, die sich inhaltlich dem diesjährigen Buchthema «Zukunft» widmen.

Die Zukunft ist durch ihre Unbestimmtheit und ihre Eigenschaft, als Projektionsfläche für menschliche Wünsche und Hoffnungen, aber auch Ängste zu fungieren, ein zentrales Motiv der Filmgeschichte. Das Fragen nach der Zukunft stellt immer auch ein Nachdenken über die Gegenwart dar: Mit welchen Ideen, Wissensbeständen, Ideologien und technischen Hilfsmitteln wird über das Zukünftige nachgedacht? Und welche Zukunft hat der Film heute?

Die diesjährige Ausgabe des CINEMA-Filmjahrbuchs nähert sich Fragen zur Zukunft des Mediums in Kategorien des Ästhetischen, Filmgeschichtlichen, Genretypischen, Genderspezifischen und Technologischen an.

Die Veranstaltung wird unterstützt von Memoriav – Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes der Schweiz.

Do. 8.2.2018 18:15 Filmpodium Zürich

Diskussion mit Fredi Murer u.a

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