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<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de"><title>CINEMA</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinemabuch.ch/"/><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.cinemabuch.ch/atom/"/><updated>2010-01-30T10:25:15Z</updated><id>http://www.cinemabuch.ch/</id><subtitle>CINEMA News, S&#xE9;lection CINEMA, CINEMA Ausgaben etc.</subtitle><generator>http://www.kaywa.com/?v=1.0</generator><rights>Copyright by KAYWA AG - Services for the mobile Internet</rights><entry><title>Der grosse Kater [Wolfgang Panzer]</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinemabuch.ch/selection-cinema/der-grosse-kater-wolfgang-panzer.html"/><id>http://www.cinemabuch.ch/selection-cinema/der-grosse-kater-wolfgang-panzer.html</id><published>2010-01-30T10:25:15Z</published><updated>2010-01-30T10:25:15Z</updated><summary>

&#xAB;Kater&#xBB; wird der Bundespr&#xE4;sident genannt. Er hat den Zenit seiner Macht &#xFC;berschritten, will sich aber...</summary><author><name>Martina Huber</name></author><contributor><name>Martina Huber</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><img xmlns="" src="http://www.cinemabuch.ch/files/images/2010/1/mob358_1264847158.jpg" alt="Der grosse Kater" title="Der grosse Kater"/><br xmlns=""/>
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&#xAB;Kater&#xBB; wird der Bundespr&#xE4;sident genannt. Er hat den Zenit seiner Macht &#xFC;berschritten, will sich aber noch nicht geschlagen geben. Nun steht der Staatsbesuch des spanischen K&#xF6;nigspaares auf dem Programm, das bedeutet zwei Tage Repr&#xE4;sentationspflichten nach allen Regeln des Protokolls. Der Anlass kommt ungelegen, denn auch das Privatleben bereitet dem Kater grossen Kummer. Er und seine Frau haben sich entfremdet, und seit der krebskranke Sohn im Kinderspital im Sterben liegt, mag Marie auch in der &#xD6;ffentlichkeit nicht mehr die stets strahlende Pr&#xE4;sidentengattin mimen. Diesen kritischen Moment nutzt Katers langj&#xE4;hriger Weggef&#xE4;hrte und ehemaliger Rivale &#xAB;Pfiff&#xBB; zu seinen Gunsten. Kurzerhand nimmt er den Besuch des Kinderspitals ins offizielle Programm der h&#xF6;chsten Damen auf. Marie glaubt, es handle sich um ein wahltaktisches Man&#xF6;ver ihres Mannes und wehrt sich mit ihren eigenen Mitteln gegen die vermeintliche Geschmacklosigkeit. Es kommt zum Eklat.<br xmlns=""/>
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Das Filmplakat von <i xmlns="">Der grosse Kater</i> verheisst uns eine glamour&#xF6;se Geschichte im Herzen der Classe Politique: Bruno Ganz tr&#xE4;gt eine Katze auf dem Arm wie ehemals Don Vito Corleone. Diese hochtrabende Anspielung ist bezeichnend f&#xFC;r die Vermarktung des Films, scheint aber nicht ganz unpassend, da der gesamte Film vor allem durch Oberfl&#xE4;che gl&#xE4;nzt. Der grosse Kater pr&#xE4;sentiert eine telegene Welt, einen prunkvoll inszenierten Kosmos voller geschmackvoll gekleideter Menschen. Ob all der Begeisterung f&#xFC;r ausladende Bankette, landende Helikopter und Blumenarrangements ger&#xE4;t der Kern der Romanvorlage in den Hintergrund - unter anderem, weil die Geschichte in eine zeitlose Gegenwart versetzt worden ist. Thomas H&#xFC;rlimann bezog sich in seinem Buch schliesslich auf einen Staatsempfang im Jahr 1979. Seine Romanfigur ist stark von spezifischen gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen gepr&#xE4;gt: Die harte Erziehung im Kloster, der politische Aufstieg mit Hilfe der Partei, die permanente &#xDC;berwachung durch den Staatsschutz sind zentrale Motive der Geschichte. Im Film wirken einzelne aus den 1970er-Jahren &#xFC;bernommene Elemente aufgesetzt und anachronistisch. Es entsteht keine koh&#xE4;rente oder stimmige Atmosph&#xE4;re, <i xmlns="">Der grosse Kater</i> transportiert ein klischiertes Schweiz-Bild.<br xmlns=""/>
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Ein Film kann nat&#xFC;rlich andere Schwerpunkte setzen als seine Vorlage, aber hier soll offensichtlich in erster Linie ein m&#xF6;glichst breites Publikum bedient werden. Im Endprodukt bleibt die Entourage beim Staatsempfang reine Kulisse; die Figuren wirken nie lebensnah, sie bleiben immer Schauspieler, die leider auch noch miserabel schweizerdeutsch synchronisiert wurden. Auch der Plot orientiert sich an der Oberfl&#xE4;che: alle Handlung wird erkl&#xE4;rt und jede Emotion kommentiert. Und so ausgiebig wie das Schweizer Fernsehen, die luxuri&#xF6;se Hotelk&#xFC;che und die Armee ins Bild gesetzt wurden (ohne dass es f&#xFC;r die Geschichte notwendig gewesen w&#xE4;re), bekr&#xE4;ftigt den Vorrang produktionstechnischer &#xDC;berlegungen.<br xmlns=""/>
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P: Abrakadabra Films (Z&#xFC;rich), Neue Bioskop Film GmbH (M&#xFC;nchen), Barry Films GmbH (Berlin), Schweizer Fernsehen, Teleclub AG, ARTE 2010. B: Claus Hant, Dietmar G&#xFC;ntsche, basierend auf dem Roman &#x201C;Der grosse Kater&#x201D; von Thomas H&#xFC;rlimann. R: Wolfgang Panzer. K: Edwin Horak. T: Tobias Fleig, Michael Schl&#xF6;mer. S: Jean-Claude Pirou&#xE9;, Uli Sch&#xF6;n. Aus: Josef Sanktjohanser, Barbara Bernhard, Michael Baumgartner. M: Patrick Kirst.<br xmlns=""/>
D: Bruno Ganz, Marie B&#xE4;umer, Ulrich Tukur, Christiane Paul, Edgar Selge, Justus von Dohnanyi, Martin Rapold, Stefan Gubser, Walo L&#xFC;&#xF6;nd, Sabine Berg, Beat Marti. V: Frenetic (Z&#xFC;rich). W: Abrakadabra Films AG (Z&#xFC;rich), Neue Bioskop Film GmbH (M&#xFC;nchen), Barry Films GmbH (Berlin).<br xmlns=""/>
35mm, Farbe, 91 Minuten, Schweizerdeutsch/Deutsch.</div></content></entry><entry><title>Podiumsdiskussion: &#xAB;No Politics, please, we&#x2019;re Swiss&#xBB;</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinemabuch.ch/veranstaltungen/podiumsdiskussion-no-politics-please-were-swiss.html"/><id>http://www.cinemabuch.ch/veranstaltungen/podiumsdiskussion-no-politics-please-were-swiss.html</id><published>2010-01-29T15:01:04Z</published><updated>2010-01-29T15:01:04Z</updated><summary>Anl&#xE4;sslich der Solothurner Filmtage erschien die 55. Ausgabe des Schweizer Filmjahrbuchs CINEMA mit dem Titel "Politik"....</summary><author><name>Redaktion</name></author><contributor><name>Redaktion</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><b xmlns="">Anl&#xE4;sslich der Solothurner Filmtage erschien die 55. Ausgabe des Schweizer Filmjahrbuchs CINEMA mit dem Titel "Politik". Zu diesem Thema veranstaltet CINEMA am Mittwoch, 27. Januar 2010 eine Podiumsdiskussion.</b><br xmlns=""/>
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Debatten &#xFC;ber den politischen Film und die Filmpolitik sind hierzulande so alt wie der Neue Schweizer Film. Doch warum entstehen heute kaum noch politische Filme? Fehlt es an politischer Reibung und an Daseinsn&#xF6;ten? Oder ist der Film einfach kein zeitgem&#xE4;sses Medium mehr f&#xFC;r politische Aussagen? Das vom Jahrbuch CINEMA organisierte Podium liess FilmemacherInnen, BranchenvertreterInnen und WissenschaftlerInnen unterschiedlicher Generationen aufeinandertreffen.<br xmlns=""/>
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<b xmlns="">PodiumsteilnehmerInnen</b><br xmlns=""/>
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Nicole Hess (Filmjournalistin)<br xmlns=""/>
Marcy Goldberg (Filmwissenschaftlerin)<br xmlns=""/>
Ivana Lalovic (Filmemacherin)<br xmlns=""/>
Werner Schweizer (Filmemacher/Produzent)<br xmlns=""/>
Sabine Gisiger (Filmemacherin)^<br xmlns=""/>
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<b xmlns="">Moderation</b><br xmlns=""/>
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Julia Zutavern (Filmwissenschaftlerin)<br xmlns=""/>
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Einen kurzen Live-Mitschnitt des Podiums finden Sie auf <a xmlns="" href="http://www.solotube.ch/?p=3451" target="_self">solotube.ch</a></div></content></entry><entry><title>CINEMA 55: Politik</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinemabuch.ch/aktuelle_nummer/cinema-55-politik-2.html"/><id>http://www.cinemabuch.ch/aktuelle_nummer/cinema-55-politik-2.html</id><published>2010-01-08T15:47:47Z</published><updated>2010-01-08T15:47:47Z</updated><summary>

Ob offensichtlich wie im Politthriller, in der Politsatire oder im Biopic, ob hintergr&#xFC;ndig wie im Horrorfilm, im...</summary><author><name>Redaktion</name></author><contributor><name>Redaktion</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><img xmlns="" src="http://www.cinemabuch.ch/files/images/2010/1/mob356_1262965950.jpg" alt="" title=""/><br xmlns=""/>
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Ob offensichtlich wie im Politthriller, in der Politsatire oder im Biopic, ob hintergr&#xFC;ndig wie im Horrorfilm, im Science-Fiction oder im Western, ob fiktional, dokumentarisch oder animiert &#x2013; das Politische ist und war im Film schon immer allgegenw&#xE4;rtig. CINEMA 55: POLITIK will Film als Spiegel der Zeit untersuchen, das politisch Unkorrekte im Film ebenso wie das Korrekte aufsp&#xFC;ren, Zensur und Propaganda thematisieren, subversive Underground-Filme und das Kino der Minorit&#xE4;ten betrachten, aber auch die politische Ausrichtung des Mainstream-Kino hinterfragen. Denn: Ist nicht jeder Film letztendlich politisch? Die Frage ist nicht neu, das Ziel ist es, sie neu und &#xFC;berraschend zu beantworten.<br xmlns=""/>
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Neben inhaltlichen und formalen Aspekten sollen in der neuesten CINEMA-Ausgabe die politischen Rahmenbedingungen, die das Filmschaffen eines jeden Landes pr&#xE4;gen, beleuchtet werden. Dabei soll auch die schweizerische Filmpolitik, die sich &#xFC;ber die Jahrzehnte ver&#xE4;ndert hat und in letzter Zeit immer wieder zu hitzigen Diskussionen Anlass gab, nicht zu kurz kommen.<br xmlns=""/>
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Und wie jedes Jahr gibt es im Kapitel S&#xE9;lection CINEMA einen &#xDC;berblick &#xFC;ber das Schweizer Filmschaffen 2008/2009 mit kritischen Kommentaren.<br xmlns=""/>
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CINEMA 55: Politik erscheint Ende Januar 2010 im neuen Design!<img width="80" height="60" border="0" src="http://www.cinemabuch.ch/files/images/2010/1/80/mob355_1262965696.jpg"/></div></content></entry><entry><title>Breath Made Visible [Ruedi Gerber]</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinemabuch.ch/selection-cinema/breath-made-visible-ruedi-gerber.html"/><id>http://www.cinemabuch.ch/selection-cinema/breath-made-visible-ruedi-gerber.html</id><published>2010-01-02T15:52:42Z</published><updated>2010-01-02T15:52:42Z</updated><summary>

Dass hier etwas nicht stimmt, ahnte Anna Halprin bereits w&#xE4;hrend der Kinderballettstunden. Als die Mutter sie...</summary><author><name>Sonja Eisl</name></author><contributor><name>Sonja Eisl</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><img xmlns="" src="http://www.cinemabuch.ch/files/images/2010/1/mob357_1263570819.jpg" alt="" title=""/><br xmlns=""/>
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Dass hier etwas nicht stimmt, ahnte Anna Halprin bereits w&#xE4;hrend der Kinderballettstunden. Als die Mutter sie schliesslich &#xAB;erl&#xF6;ste&#xBB; und fortan zu Isadora Duncan, der grossen Pionierin des Ausdruckstanzes, schickte, folgte die Best&#xE4;tigung: Tanz ist nicht gleich Tanz, auch wenn beides mit Bewegung zu tun hat. Wie ihre Meisterin aus Kindertagen wurde sie selbst zur Wegbereiterin einer neuen amerikanischen Tanzbewegung. Die gesellschaftlichen und k&#xFC;nstlerischen Umbr&#xFC;che ein St&#xFC;ck weit vorrausahnend, kehrte Halprin in den 50er-Jahren dem Broadway als damaligem Epizentrum des Modern Dance den R&#xFC;cken und gr&#xFC;ndete mit dem San Francisco Dancers&#x2019; Workshop eine Truppe, die mit ihren radikalen (Outdoor-)Performances das Publikum weltweit aus seiner passiven Kunstkonsumhaltung aufr&#xFC;ttelte. Zusammen mit ihrem Mann und lebenslangen Kollaborateur Lawrence Halprin errichtete sie an der Westk&#xFC;ste ihr eigenes Tanzmekka mitten im Wald, das bis heute den Freigeist der Blumenkinder atmet und Generationen von Tanzwilligen mit Workshops unter freiem Himmel l&#xE4;uterte.<br xmlns=""/>
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Halprin radikalisierte die Perspektive auf den T&#xE4;nzer, indem sie den Kunstbegriff &#xF6;ffnete und den Tanz als ein &#xAB;Geburtsrecht&#xBB; bezeichnet. &#xAB;Tanz ist Bewegung ist sichtbar gemachter Atem also Leben&#xBB;, so lautet Halprins Analogie, die Ruedi Gerbers Filmdokumentation den Titel gibt. Der Schweizer Regisseur, der ausser bei <i xmlns="">Meta-Mecano</i> (CH 1997), einem Film &#xFC;ber das Basler Tinguelymuseum, bisher im angels&#xE4;chsischen Raum gearbeitet hat, entwirft mittels Archivaufnahmen, aktuellen Interviews und B&#xFC;hnenauftritten ein einf&#xFC;hlsames Portrait dieser atypischen Grande Dame mit Jahrgang 1920. Wie viele Kunstschaffende, die Mitte des 20. Jahrhunderts sozialisiert wurden, gibt es auch f&#xFC;r Halprin keine klar verlaufenden Grenzen zwischen Leben und Kunst. Doch betreibt die immer noch als T&#xE4;nzerin und Lehrerin aktive diesen Diffusionsprozess mit besonderer Konsequenz, indem sie die Kunst aus ihrem kulturellen Rahmen herausl&#xF6;st und ihr statt dessen eine gemeinschaftsbildende und therapeutische Wirkung attestiert.<br xmlns=""/>
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Gerbers Film <i xmlns="">Breath Made Visible</i> fokussiert denn auch eindeutig auf die Tragweite von Halprins sozialem Kunstbegriff, etwa ihre Arbeit mit Krebs- und Aidskranken oder die Tanzstunden mit begeisterten Senioren in freier Natur. Die Bilder dieser Workshop- und Gruppenrituale wirken durch ihre Ausgestelltheit und gleichzeitige Authentizit&#xE4;t oft befremdlich und ber&#xFC;hrend zugleich. Gut m&#xF6;glich, dass sie einem amerikanischen oder besonders tanzaffinen Publikum vertrauter erscheinen &#x2013; eine Vermutung, die f&#xFC;r den Film insgesamt gilt: Trotz der vielseitigen Quellen verpasst Gerber die Einbettung in ein Ganzes (zum Beispiel die zeitgen&#xF6;ssische Tanz- und Kunstszene), um die Dimensionen von Halprins Arbeit zu verdeutlichen. Dies h&#xE4;tte allerdings neben den vielen schw&#xE4;rmerischen auch kritische Stimmen erfordert. Doch scheut sich der Regisseur die &#xAB;Schattenseiten&#xBB; dieser aussergew&#xF6;hnlichen Vita (wie den Bruch mit den langj&#xE4;hrigen Weggef&#xE4;hrten oder die Situation von Halprins von klein auf den Leben-Kunst-Prozess mittragenden Kindern) wirklich zu beleuchten, was seinen Film zu einer etwas &#xFC;berkorrekt geratenen Hommage macht.<br xmlns=""/>
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P: ZAS Film AG (Z&#xFC;rich), ZAS Film NY (New York) 2009. R, B: Ruedi Gerber. K: Ruedi Gerber, Adam Beckman. T: Margaret Crimmins, Tony Volante. S: Fran&#xE7;oise Dumoulin, C. Peters. M: Mario Grigorov. V: Rialto Film AG (Z&#xFC;rich). W: ZAS Film AG (Z&#xFC;rich).<br xmlns=""/>
Digital Beta, Farbe, 80 Minuten, Englisch</div></content></entry><entry><title>Verso [Xavier Ruiz]</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinemabuch.ch/selection-cinema/verso-xavier-ruiz.html"/><id>http://www.cinemabuch.ch/selection-cinema/verso-xavier-ruiz.html</id><published>2010-01-01T20:13:53Z</published><updated>2010-01-01T20:13:53Z</updated><summary>

Genf, Welthauptstadt f&#xFC;r internationale Organisationen und Finanzmetropole, ist auch ein Umschlagplatz der Prostitution...</summary><author><name>Nathan Schocher</name></author><contributor><name>Nathan Schocher</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><img xmlns="" src="http://www.cinemabuch.ch/files/images/2010/2/mob359_1265055349.jpg" alt="Verso" title="Verso"/><br xmlns=""/>
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Genf, Welthauptstadt f&#xFC;r internationale Organisationen und Finanzmetropole, ist auch ein Umschlagplatz der Prostitution und des Drogenhandels. Dies macht uns der Prolog von <i xmlns="">Verso</i> klar, der mit knappen &#xAB;facts &amp; figures&#xBB; den Rahmen absteckt, in dem sich der Film bewegen wird. Von Beginn weg begleiten wir den Polizisten Alex (Laurent Lucas) aus n&#xE4;chster N&#xE4;he bei seinen Eins&#xE4;tzen und sehen, wie er im Bestreben, alles unter Kontrolle zu halten, selbst immer mehr ausser Kontrolle ger&#xE4;t. Sein Familienleben ist zerr&#xFC;ttet, seine Tochter konsumiert Drogen in schlechter Gesellschaft und sein ehemals bester Freund Victor (Carlos Leal), der fr&#xFC;her ebenfalls Polizist war und mit dem Alex ein d&#xFC;steres Geheimnis teilt, wird aus dem Gef&#xE4;ngnis entlassen. Victor taucht sogleich in Genfs Unterwelt ab und macht sich nebenbei an Alex&#x2018; Exfrau heran - Grund genug f&#xFC;r Alex, Victor auch ohne dienstlichen Auftrag zu beschatten. Eine Entscheidung, die sich als verh&#xE4;ngnisvoll erweist.<br xmlns=""/>
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<i xmlns="">Verso</i> ist einerseits Milieustudie, indem der Film die Schattenseiten der internationalen Finanzmetropole Genf beleuchtet, andererseits Polizeithriller, indem er in einem spannenden, nicht durchgehend chronologisch erz&#xE4;hlten Plot ein Portr&#xE4;t eines Polizisten zeichnet, der in der Absicht gut und richtig zu handeln selbst an den Abgrund ger&#xE4;t. In sorgf&#xE4;ltig stilisierten Bildern mit pr&#xE4;ziser Lichtsetzung h&#xE4;lt Regisseur Xavier Ruiz die d&#xFC;stere Grundstimmung konsequent durch.<br xmlns=""/>
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Das Highlight des Films ist Laurent Lucas als Alex, der durch Mimik und Gesten immer wieder deutlich macht, wie sehr sich Polizist und Krimineller zumindest in diesem Fall &#xE4;hneln. Beide haben eine Vorliebe f&#xFC;r dicke Autos, grosse Knarren und sch&#xF6;ne Frauen. Beide sind Adrenalinjunkies, beide tragen eine grosse Portion Aggressivit&#xE4;t mit sich herum, die sich in regelm&#xE4;ssigen Gewaltausbr&#xFC;chen Bahn bricht. In der Tradition des Film noir kommen in <i xmlns="">Verso</i> Frauen nur als Troph&#xE4;e oder Opfer vor, bis am Ende dann eine klassische Femme fatale die beiden Antagonisten des Films &#xFC;bert&#xF6;lpelt.<br xmlns=""/>
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Nat&#xFC;rlich besteht die Gefahr der &#xC4;sthetisierung von Gewalt in einem Film, der Gewalt eigentlich kritisieren will. Auch machen das Abstossende des portr&#xE4;tierten Milieus und die etwas stereotype Charakterisierung der Figuren es zu Beginn nicht einfach, in den Film hineinzufinden. Aber mit der Zeit beginnt die d&#xFC;stere Atmosph&#xE4;re einen Sog zu entwickeln und die Intensit&#xE4;t von Laurent Lucas&#x2018; Spiel packt einen, ausserdem ist die Geschichte &#xFC;ber weite Strecken nicht absehbar und wartet besonders am Schluss nochmals mit einer &#xFC;berraschenden Wendung auf. Vielleicht h&#xE4;tte es manchmal ein wenig mehr Tempo gebraucht, aber grunds&#xE4;tzlich ist dem Regisseur ein solider Thriller mit einigem Verst&#xF6;rungspotenzial gelungen, dessen Bilder einen auch noch nach Filmende nicht gleich loslassen.<br xmlns=""/>
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P: Tarantula Suisse SA (Genf), Tarantula Belgique (Li&#xE8;ge), Tarantula Luxembourg (Luxembourg) 2009. B: Nicholas Cuthbert, Xavier Ruiz. R: Xavier Ruiz. K: Greg Pedat. T: Alain Sironval. S: Jean-Paul Cardinaux. M: Tom Bimmermann. D: Laurent Lucas, Carlos Leal, Chlo&#xE9; Coulloud, Andres Andrekson. V: Elite Film AG (Z&#xFC;rich). W: Tarantula Suisse SA (Genf).<br xmlns=""/>
35 mm, Farbe, 105 Minuten, Franz&#xF6;sisch.</div></content></entry><entry><title>Der F&#xFC;rsorger [Lutz Konermann]</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinemabuch.ch/p662.html"/><id>http://www.cinemabuch.ch/p662.html</id><published>2009-11-11T17:49:39Z</published><updated>2009-11-11T17:49:39Z</updated><summary>

Lug und Betrug! Unanst&#xE4;ndige Rendite! Ein kostspieliges Doppelleben! Und alles ziemlich wahr, denn Der F&#xFC;rsorger...</summary><author><name>Martina Huber</name></author><contributor><name>Martina Huber</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><img xmlns="" src="http://www.cinemabuch.ch/files/images/2009/11/mob354_1257961898.jpg" alt="Der F&#xFC;rsorger" title="Der F&#xFC;rsorger"/><br xmlns=""/>
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Lug und Betrug! Unanst&#xE4;ndige Rendite! Ein kostspieliges Doppelleben! Und alles ziemlich wahr, denn <i xmlns="">Der F&#xFC;rsorger</i> ist der Biografie von Hanspeter Streit frei nacherz&#xE4;hlt. Streit alias Dr. Claudius Alder sorgte in den 1970er- und 80er-Jahren als &#xAB;Millionenbetr&#xFC;ger&#xBB; in der Schweiz f&#xFC;r Aufsehen. Im Film von Lutz Konermann heisst er Stalder und wird von Roeland Wiesnekker dargestellt.<br xmlns=""/>
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Stalder ist ein ehemaliger Jungsoldat der Heilsarmee, ein F&#xFC;rsorger und Familienvater, der auf die Idee kommt, seinen immer teureren Lebensstil mit dubiosen Geldgesch&#xE4;ften zu finanzieren. Er habe Kenntnis von einem &#xAB;Geheimcode&#xBB; und &#xAB;Beziehungen&#xBB; zum Finanzdirektor der &#xAB;Chemie Schweiz AG&#xBB; - mit dieser M&#xE4;r und der Aussicht auf fantastische Gewinne &#xFC;berzeugt er zahlreiche private Klienten und Gesch&#xE4;ftsleute, ihm grosse Bargeldbetr&#xE4;ge anzuvertrauen. Stalder wird zwar an seiner ersten Wirkungsst&#xE4;tte verhaftet, aber sein Fluchtversuch aus dem Gef&#xE4;ngnis gl&#xFC;ckt noch vor der gerichtlichen Verurteilung. Er taucht unter, wechselt die Identit&#xE4;t, bleibt unerkannt. So kann er in seinem neuen Leben &#x2013; und ohne seine zweite Ehefrau &#xFC;ber die Hochstapelei aufzukl&#xE4;ren &#x2013; an einem anderen Ort die gleiche Methode weiterverfolgen. Wieder gelingt es ihm, einige Dorfbewohner von den Vorteilen der wundersamen Geldvermehrung zu &#xFC;berzeugen. Kaum einer seiner Kunden interessiert sich f&#xFC;r die Details der Finanzaktionen. Von sagenhaften Gewinnaussichten geblendet, l&#xE4;sst man sich nicht nur von selbstgemalten Aktien irritieren, sondern ersteht noch dazu prestigetr&#xE4;chtige Verwaltungsratssitze und schliesst eigenartige Monopolvertr&#xE4;ge ab. Festgenommen wird Stalder schliesslich wegen fehlender Identit&#xE4;tspapiere. Nachdem er sich jahrelang mit Ausfl&#xFC;chten hatte herausreden k&#xF6;nnen, ist es zuletzt schwierig geworden, das L&#xFC;gengeb&#xE4;ude aufrecht zu erhalten.<br xmlns=""/>
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Die schweizerisch-luxemburgische Produktion <i xmlns="">Der F&#xFC;rsorger</i> findet mit mehreren Erz&#xE4;hlebenen eine ad&#xE4;quate Form f&#xFC;r diese verwirrliche Lebensgeschichte. Wenn Hanspeter Stalder aka Jean-Pierre aka Dr. Claudius Lenz bei der Polizei sein Gest&#xE4;ndnis ablegt, der zuk&#xFC;nftigen Ehefrau beichtet oder aus dem Gef&#xE4;ngnis Briefe an die Tochter schreibt, werden verschiedene Facetten von Realit&#xE4;t und Fiktion auf unterhaltsame Weise verwoben.<br xmlns=""/>
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Dem Millionenbetr&#xFC;ger Streit gelang es mit Erz&#xE4;hlkunst, Cleverness und krimineller Energie, die bigotte Gutgl&#xE4;ubigkeit seiner Opfer auszun&#xFC;tzen. Ihre schamlosen Gewinnerwartungen waren aber mitentscheidend, wenn es darum ging, an der Nase herumgef&#xFC;hrt zu werden. In <i xmlns="">Der F&#xFC;rsorger</i> sind diesen wesentlichen Motiven und der zwiesp&#xE4;ltigen Hauptfigur alle Kanten abgeschliffen worden. Das Resultat ist eine witzige, professionell produzierte, flott geschnittene und bemerkenswert sch&#xF6;n ausgestattete Tragikom&#xF6;die - aber auch die brave und unverbindliche Darstellung einer dramatischen Geschichte und darum eine verpasste Chance, denn der Zeitpunkt f&#xFC;r eine vertiefte Auseinandersetzung mit Geldgier und Scheinheiligkeit w&#xE4;re perfekt gewesen. Mit etwas mehr psychologischem Tiefgang und einer profunderen Einbettung ins gesellschaftliche Umfeld w&#xE4;re aus diesem Protagonisten mehr geworden als eine melodramatische (Witz)figur mit kuriosem Lebenslauf.<br xmlns=""/>
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P: Fama Film (Z&#xFC;rich), PTD Studio (Luxemburg), Elsani Film (K&#xF6;ln) 2009. B: Lutz Konermann, Felix Benesch. R: Lutz Konermann. K: Sten Mende. T: Laurent Barbey, Ralph Popov. S: Thierry Faber. Aus: Heidi L&#xFC;di. Kost&#xFC;me: Isabelle Dickes. M: Anselme Pau. D: Roeland Wiesnekker, Katharina Wackernagel, Johanna Bantzer, Claude De Demo, Andrea Guyer, Thierry van Werke, Michael Neuenschwander, Leonardo Nigro, Manfred Liechti. V: Filmcoopi Z&#xFC;rich AG (Z&#xFC;rich). W: Fama Film AG (Z&#xFC;rich).<br xmlns=""/>
35 mm, Farbe, 96 Minuten, Schweizerdeutsch<img width="80" height="60" border="0" src="http://www.cinemabuch.ch/files/images/2009/11/80/mob353_1257961852.jpg"/></div></content></entry><entry><title>Im Sog der Nacht [Markus Welter]</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinemabuch.ch/selection-cinema/im-sog-der-nacht-markus-welter.html"/><id>http://www.cinemabuch.ch/selection-cinema/im-sog-der-nacht-markus-welter.html</id><published>2009-11-09T09:14:39Z</published><updated>2009-11-09T09:14:39Z</updated><summary>

Roger hat vom Leben die Schnauze voll. Er hat keine Familie mehr, von seiner Freundin hat er sich soeben getrennt. Er will...</summary><author><name>Christina von Ledebur</name></author><contributor><name>Christina von Ledebur</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><img xmlns="" src="http://www.cinemabuch.ch/files/images/2009/11/mob347_1257758416.jpg" alt="Im Sog der Nacht" title="Im Sog der Nacht"/><br xmlns=""/>
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Roger hat vom Leben die Schnauze voll. Er hat keine Familie mehr, von seiner Freundin hat er sich soeben getrennt. Er will sich umbringen. Doch im allerletzten Moment verl&#xE4;sst ihn der Mut. Er dr&#xFC;ckt zwar ab, statt sich aber das Gehirn wegzublasen, verletzt er sich bloss am Ohr. Durch den Schuss auf ihn aufmerksam geworden, k&#xFC;mmern sich seine beiden neuen Nachbarn Lisa und Chris um ihn. Bald wird dem Paar klar, dass sie in dem lebensm&#xFC;den Durchschnittstypen Roger den perfekten Partner f&#xFC;r ihren geplanten Bank&#xFC;berfall gefunden haben.<br xmlns=""/>
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Der &#xDC;berfall ist akribisch genau geplant, doch unerwarteterweise ist neben dem Bankdirektor auch dessen Frau im Saferaum anwesend. In der Hektik verliert Chris die Fassung und schl&#xE4;gt die Frau nieder. Hals &#xFC;ber Kopf fliehen die drei Gauner in die Bergh&#xFC;tte von Lisas Tante. Dort erfahren sie durch die Medien, dass die Frau des Bankdirektors verblutet ist. Die Stimmung schl&#xE4;gt um. Erst noch euphorisch gl&#xFC;cklich &#xFC;ber das erbeutete Geld, beginnt sich in der Dreierkonstellation Misstrauen breit zu machen. Chris&#x2019; Skrupellosigkeit st&#xF6;sst Roger vor den Kopf und auch Lisa &#xFC;berkommen Zweifel. Doch sich der Polizei zu stellen, steht ausser Frage und so begeben sich die drei auf die Flucht &#xFC;ber die Landesgrenze und geraten mehr und mehr in eine Spirale von Gewalt und Angst. W&#xE4;hrend Lisa und Roger sich dabei n&#xE4;her kommen, verliert Chris zunehmend die Kontrolle &#xFC;ber sich.<br xmlns=""/>
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<i xmlns="">Im Sog der Nacht</i> beginnt wie ein waschechter Thriller. Doch schon bald nach dem gegl&#xFC;ckten Bank&#xFC;berfall wandelt sich der Film in ein Kammerspiel, welches zwar noch immer von grosser Spannung lebt, aber vor allem die Pers&#xF6;nlichkeiten der drei Beteiligten ausleuchtet. Die Figur von Lisa steht dabei zwischen den zwei M&#xE4;nnern. Und w&#xE4;hrend der eine sich das Leben nehmen wollte und durch Lisa schrittweise zur&#xFC;ck ins Leben findet, verliert der andere den Halt im Leben und schlittert dem Tod entgegen.<br xmlns=""/>
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Die Filmografie des geb&#xFC;rtigen Deutschen Markus Welter, der sich vorwiegend als Cutter bei Filmen wie zum Beispiel <i xmlns="">Str&#xE4;hl</i> (Manuel Flurin Hendry, CH 2004) einen Namen gemacht hat, bestand bisher aus Werbefilmen sowie einem Kurzfilm. Mit <i xmlns="">Im Sog der Nacht</i> gibt er ein &#xFC;berzeugendes Kinodeb&#xFC;t. Er verfilmte einen Roman des norwegischen Autors Fredrik Skagen von 1995. Nachdem er w&#xE4;hrend f&#xFC;nf Jahren das Geld f&#xFC;r seinen Film zusammengesucht hatte, entstand <i xmlns="">Im Sog der Nacht</i> letztendlich in Rekordgeschwindigkeit.<br xmlns=""/>
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Welter konnte f&#xFC;r sein Deb&#xFC;t ein tolles Schauspieler-Trio gewinnen. Die Hauptrolle, f&#xFC;r die zun&#xE4;chst Dominique Jann vorgesehen war, wird von Nils Althaus (<i xmlns="">Breakout</i>, Mike Eschmann, CH 2007 / <i xmlns="">Happy New Year</i>, Christoph Schaub, CH 2008) gespielt. Der Schweizer Shootingstar des Jahres 2006 hat einen schwierigen Stand gegen Stipe Ergec, dem die Rolle des durchgeknallten Aussenseiters wie auf den Leib geschrieben ist. Dies hat der deutsch-kroatische Schauspieler bereits in <i xmlns="">Die fetten Jahre sind vorbei</i> (Hans Weingartner, D 2004) bewiesen, ein Film &#xFC;brigens, der beinahe wie eine Vorlage f&#xFC;r <i xmlns="">Im Sog der Nacht</i> scheint. An Ergecs Seite spielt die Deutsche Lena D&#xF6;rrie, die mit der Rolle von Lisa ein &#xFC;berzeugendes Leinwanddeb&#xFC;t gibt.<br xmlns=""/>
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P: HesseGreutert Film (Z&#xFC;rich), Greensky Films GmbH (K&#xF6;ln), SF, SWR, Teleclub AG 2009. B: Moritz Gerber, Markus Welter. R: Markus Welter. K: Pascal Remond. T: Christian Heck, Hugo Poletti. S: C&#xE9;cile Welter, Markus Welter. M: Michael Sauter. D: Nils Althaus, Lena D&#xF6;rrie, Stipe Erceg, Urs Bihler, Nina Hesse Bernhard, Samuel Weiss, Martin Ostermeier, Thomas Douglas, Manfred Liechti. V: Praesens Film AG (Z&#xFC;rich). W: Arri Media Worldsales (M&#xFC;nchen).<br xmlns=""/>
35mm, Farbe, 86 Minuten, Deutsch/Schweizerdeutsch.</div></content></entry><entry><title>Barfuss nach Timbuktu [Martina Egi] </title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinemabuch.ch/selection-cinema/barfuss-nach-timbuktu-martina-egi.html"/><id>http://www.cinemabuch.ch/selection-cinema/barfuss-nach-timbuktu-martina-egi.html</id><published>2009-11-08T09:30:37Z</published><updated>2009-11-08T09:30:37Z</updated><summary>

Der Hauert Gartend&#xFC;nger steht bereit. Daneben S&#xE4;cke voll Sament&#xFC;tchen mit Schweizer Qualit&#xE4;tsgarantie,...</summary><author><name>Sonja Eisl</name></author><contributor><name>Sonja Eisl</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><img xmlns="" src="http://www.cinemabuch.ch/files/images/2009/11/mob350_1257759079.jpg" alt="Barfuss nach Timbuktu" title="Barfuss nach Timbuktu"/><br xmlns=""/>
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Der Hauert Gartend&#xFC;nger steht bereit. Daneben S&#xE4;cke voll Sament&#xFC;tchen mit Schweizer Qualit&#xE4;tsgarantie, die jetzt unter den Einwohnern des malischen W&#xFC;stendorfes Araouane weitergereicht und skeptisch studiert werden. Eine Szene, ungewollt komisch, eingefangen von einem amerikanischen Fernsehteam, das 1989 die wundersame Wandlung dokumentierte, die in dieser ver&#xF6;deten Oase inmitten der Sahara vor sich ging. &#xAB;Hier entsteht ein Garten Eden&#xBB;&#x2013; so oder &#xE4;hnlich k&#xF6;nnte das ambitionierte Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekt des Schweizer Malers und Lebensk&#xFC;nstlers Ernst Aebi gelautet haben, das durch politische Unruhen 1991 ein j&#xE4;hes Ende fand. 20 Jahre danach kehrt er, begleitet von Martina Egis Filmcrew, zur&#xFC;ck. Was er vorfindet ist eine ver&#xF6;dete Oase und die Erkenntnis, eine Million Franken in den Sand gesetzt zu haben.<br xmlns=""/>
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Regisseurin Egi, die ihre Affinit&#xE4;t f&#xFC;r Portr&#xE4;ts von aussergew&#xF6;hnlichen Zeitgenossen bereits als Produzentin von Fernseh-Dokumentationen wie <i xmlns="">O mein Papa</i> (CH 2007, &#xFC;ber den Komponisten Paul Burkhard) und <i xmlns="">Yehudi Menuhin &#x2013; die Schweizer Jahre</i> (CH 2006) unter Beweis gestellt hat, versucht in ihrem Kinodeb&#xFC;t einem eigentlich &#xAB;Unfassbaren&#xBB; auf die Schliche zu kommen. Den dramaturgischen Aufh&#xE4;nger liefert Aebis Hilfsprojekt, dem der Portr&#xE4;tierte selbst aber mit seinem nat&#xFC;rlichen Charme und seiner schillernden Biografie fast etwas den Rang abl&#xE4;uft. &#xAB;Er ist immer die Hauptfigur in seinen eigenen Geschichten&#xBB;, bemerkt Aebis Sohn in einem Interview &#x2013; man glaubt ihm aufs Wort. Der Film kommt ohne jeglichen Kommentar aus, und so berichtet &#xFC;ber weite (Ton-)Passagen hinweg Aebi &#xFC;ber Aebi. Komplettiert durch Interviews mit Freunden und Familienangeh&#xF6;rigen sowie zahlreiches filmisches und fotografisches Archivmaterial zeichnet die Filmautorin den Lebensweg dieses Tausendsassas und Weltenbummlers aus Z&#xFC;rich-Wiedikon, der in den 1970ern das New Yorker Kreativviertel Soho begr&#xFC;ndete, Lofts gewinnmaximierend umbaute und parallel dazu vor Gericht das Erziehungsrecht f&#xFC;r seine vier Kindern erstritt. Einer also, der oft den richtigen Riecher hatte oder auch einfach keine Angst vor der eigenen Courage. So charmant und beeindruckend Aebis Anekdoten sind, so wichtig, ja unentbehrlich sind die erg&#xE4;nzenden Stimmen von aussen, die mit dem Bruder, Partner oder Vater nicht eben zimperlich umgehen: Was Egi den Interviewten an Aussagen entlocken kann, ist erstaunlich und das eigentliche Salz dieses Dokumentarfilmes. Wie kleine platzende Bomben offenbaren diese intimen Einblicke bisweilen aufs Sch&#xF6;nste den Unterschied zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung und verleihen vielen von Aebis Episoden damit erst wirkliche Authentizit&#xE4;t und Tiefe.<br xmlns=""/>
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&#xAB;Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt&#xBB;, lautet denn auch sein abschliessendes Fazit beim Anblick der im Sand versunkenen Ruinenlandschaft. Ein Votum, dem sich die Kritikerin anschliessen kann. Froh, die unn&#xF6;tig kitschig inszenierte Eingangssequenz (mit einem barfuss durch die W&#xFC;ste wandernden Ernst Aebi) am Ende fast ganz vergessen zu haben.<br xmlns=""/>
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P: Mesch &amp; Ugge AG (Z&#xFC;rich), SF 2009. R: Martina Egi. B: Martina Egi, Beat Hirt. K: Frank Messmer. T: Florian Flossmann, Roberto Filaferro. S: Christian M&#xFC;ller. M: Fatima Dunn, Nico Contesse. V: Filmcoopi AG (Z&#xFC;rich). W: Mesch &amp; Ugge AG (Z&#xFC;rich).<br xmlns=""/>
Digital Beta, Farbe, 87 Minuten, Deutsch/Englisch/Franz&#xF6;sisch</div></content></entry><entry><title>Rocksteady &#x2013; The Roots of Reggae [Stascha Bader]</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinemabuch.ch/selection-cinema/rocksteady-the-roots-of-reggae-stascha-bader.html"/><id>http://www.cinemabuch.ch/selection-cinema/rocksteady-the-roots-of-reggae-stascha-bader.html</id><published>2009-11-08T09:22:10Z</published><updated>2009-11-08T09:22:10Z</updated><summary>

Wem sagen die Namen Marcia Griffiths oder Hopeton Lewis etwas? Hierzulande wohl den wenigsten, doch in Jamaika geh&#xF6;ren...</summary><author><name>Nathan Schocher</name></author><contributor><name>Nathan Schocher</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><img xmlns="" src="http://www.cinemabuch.ch/files/images/2009/11/mob348_1257758583.jpg" alt="Rocksteady" title="Rocksteady"/><br xmlns=""/>
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Wem sagen die Namen Marcia Griffiths oder Hopeton Lewis etwas? Hierzulande wohl den wenigsten, doch in Jamaika geh&#xF6;ren sie zu den Stars einer goldenen &#xC4;ra der reichen Musikgeschichte dieser Insel, der Zeit des Rocksteady. Und &#xFC;ber Coverversionen sind ihre Songs gar zu Welthits avanciert, wie zum Beispiel &#xAB;The Tide Is High&#xBB; von Blondie oder &#xAB;Rivers Of Babylon&#xBB; von Boney M beweisen, die im Original von Marcia Griffiths respektive Hopeton Lewis interpretiert worden waren.<br xmlns=""/>
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Was zeichnet denn den Rocksteady musikalisch aus? Eigentlich ist er eine verlangsamte Form des Ska und damit der Ursprung des Reggae, wie ihn Musiker wie Bob Marley dann in den Siebzigerjahren in die Welt hinausgetragen haben. Rocksteady ist eine sehr positive und seelenvolle Musik und widerspiegelt damit das optimistische Klima einer Zeit &#xF6;konomischen Wachstums in Jamaika zwischen 1966 und 1968 &#x2013; in den ersten Jahren, nachdem die Insel von der britischen Krone unabh&#xE4;ngig wurde.<br xmlns=""/>
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Anlass zum Dokumentarfilm von Stascha Bader gibt ein Zusammentreffen der legend&#xE4;ren Musiker des Rocksteady zu Neuaufnahmen ihrer alten Hits und einem abschliessenden Konzert. Dabei schwelgen die Musiker in Erinnerungen und lassen die Zuschauer an der Entstehungsgeschichte des Rocksteady-Sounds und ihrer Hits teilhaben. Bader ist ein erfahrener Regisseur von Musikdokumentationen und hat die Protagonisten seines Films an viele geschichtstr&#xE4;chtige Orte gef&#xFC;hrt, wo sie entscheidende Stationen der Rocksteady-Musik wieder aufleben lassen. Sozusagen als roter Faden fungiert S&#xE4;nger Stranger Cole, der als eine Art M&#xE4;rchenonkel die Zuschauer auf der Insel begr&#xFC;sst und in deren musikalische Sch&#xE4;tze einf&#xFC;hrt. Dazwischen schwankt der Film zum Teil etwas konzeptlos zwischen den aktuellen Aufnahmen der Reunion und Archivaufnahmen hin und her. Damit nimmt er in Kauf, dass sich manche Erinnerungen und Statements wiederholen. Etwas irritierend ist auch der Gastauftritt von Rita Marley, die allzu Privates aus ihrem Zusammenleben mit Bob Marley preisgibt, ohne dass es die Thematik des Films erfordern w&#xFC;rde.<br xmlns=""/>
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Effektiv mitreissend ist dagegen die Musik, die im Kontext des aktuellen Revivals der Soulmusik der Sechzigerjahre wieder &#xFC;berraschend modern klingt. So h&#xF6;rt man manchen Gassenhauer pl&#xF6;tzlich mit neuen Ohren und erf&#xE4;hrt dazu noch einiges &#xFC;ber die spirituellen und historischen Wurzeln der Musik. Nicht unerw&#xE4;hnt bleiben soll an dieser Stelle auch die ungemein sympathische Ausstrahlung der Musiker, die nicht nur bei den Musikaufnahmen und auf der Konzertb&#xFC;hne f&#xFC;r ihr Alter extrem vitale Performances hinlegen, sondern in den Interviews auch interessante und kluge Vergleiche zum heutigen Jamaika und seiner Musikszene anstellen.<br xmlns=""/>
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P: HesseGreutert Film AG (Z&#xFC;rich), Muse Entertainment Enterprises (Montreal), Peace Arch Entertainment (Marina del Rey), SF 2009. B, R: Stascha Bader. K: Pjotr Jaxa, Andreas Birkle, Carlotta Steinemann. S: Teresa De Luca, Mathieu Grondin, Claudio Cea. T: Dieter Meyer. M, D: Ken Boothe, Hopeton Lewis, Leroy Sibbles, Stranger Cole, Judy Mowatt, Marcia Griffiths, Derrick Morgan, U-Roy, Dawn Penn, The Tamlins. V: Filmcoopi Z&#xFC;rich AG (Z&#xFC;rich). W: Peace Arch Entertainment (Marina del Rey).<br xmlns=""/>
35 mm, Farbe, 95 Minuten, Englisch.</div></content></entry><entry><title>sounds and silence &#x2013; unterwegs mit Manfred Eicher [Peter Guyer, Norbert Wiedmer]</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinemabuch.ch/selection-cinema/sounds-and-silence-unterwegs-mit-manfred-eicher-peter-guyer-norbert-wiedmer.html"/><id>http://www.cinemabuch.ch/selection-cinema/sounds-and-silence-unterwegs-mit-manfred-eicher-peter-guyer-norbert-wiedmer.html</id><published>2009-11-07T09:24:08Z</published><updated>2009-11-07T09:24:08Z</updated><summary>

Sounds and silence tr&#xE4;gt den Untertitel unterwegs mit Manfred Eicher. Manfred Eicher hat mit der Schallplattenfirma ECM...</summary><author><name>Nathan Schocher</name></author><contributor><name>Nathan Schocher</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><img xmlns="" src="http://www.cinemabuch.ch/files/images/2009/11/mob349_1257758828.jpg" alt="Sounds and silence" title="Sounds and silence"/><br xmlns=""/>
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<i xmlns="">Sounds and silence</i> tr&#xE4;gt den Untertitel <i xmlns="">unterwegs mit Manfred Eicher</i>. Manfred Eicher hat mit der Schallplattenfirma ECM (Edition of Contemporary Music) Ende der Sechzigerjahre das vielleicht weltweit einflussreichste Musiklabel f&#xFC;r zeitgen&#xF6;ssische Musik gegr&#xFC;ndet. Als musikalischer Nomade reist er um den Erdball im Bestreben, die Sch&#xF6;nheiten zeitgen&#xF6;ssischer Musik in m&#xF6;glichst perfekter Klangqualit&#xE4;t einzufangen. Peter Guyer und Norbert Wiedmer sind mitgereist und haben dabei, anders als es der Untertitel vermuten lassen w&#xFC;rde, nicht ein Portr&#xE4;t des umtriebigen Produzenten geschaffen, sondern einen Filmessay &#xFC;ber Musik und die Stille, aus der Kl&#xE4;nge entstehen.<br xmlns=""/>
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Es herrscht also ganz programmatisch entweder Stille oder es spricht die Musik. Damit wir Zuschauer ganz genau hinh&#xF6;ren, sind sowohl stille wie klingende Passagen in einer Art bebildert, die nicht vom H&#xF6;ren ablenkt. Bilder vom Reisen und von Landschaften, aber nat&#xFC;rlich auch von Musikern bei der Arbeit, machen es m&#xF6;glich, sozusagen mit den Ohren zu sehen, wie Musik entsteht. Die im Film vorkommende Musik widerspiegelt die Vielfalt des Label-Programms und schl&#xE4;gt den Bogen von neuer Klassik &#xFC;ber Jazz bis Weltmusik; ein faszinierender globaler Musikteppich, der einen durch den Film tr&#xE4;gt.<br xmlns=""/>
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Manfred Eicher selbst ist das Gegenteil eines Selbstdarstellers, die Musiker, mit denen er an Aufnahmen arbeitet, sind h&#xE4;ufiger im Bild als er. Obwohl er selbst zu Protokoll gibt, dass ein guter Musikproduzent auch Musiker sein m&#xFC;sse, wird seine eigene Vergangenheit als Kontrabassist nur kurz thematisiert. Wir erleben daf&#xFC;r einen offensichtlich gleichberechtigten Partner im Dialog mit den Musikern, einen Verb&#xFC;ndeten auf der Suche nach dem perfekten Klang. Diese Einstellung und sein Engagement tragen ihm wiederum den hohen Respekt ein, den er bei den Komponisten und Musikern geniesst.<br xmlns=""/>
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Anstrengende Aufnahmen in einer Kirche machen den geradezu sakralen Ernst deutlich, mit dem beispielsweise Arvo P&#xE4;rt mit Manfred Eicher arbeitet. Umso st&#xE4;rker wirkt dann der magische Moment, als Eicher und P&#xE4;rt &#x2013; begl&#xFC;ckt von einer gelungenen Aufnahme &#x2013; spontan zu einem T&#xE4;nzchen ansetzen. Leider beleben solche unbeschwerten Momente den Film selten, etwas oft beugen sich ernste, hochkonzentrierte Mienen &#xFC;ber Instrumente, Partituren und Mischpulte. Gut m&#xF6;glich, dass dieses Arbeitsethos unabdingbar ist f&#xFC;r die Qualit&#xE4;t der im Entstehen begriffenen Aufnahmen. Dennoch riskiert dessen Darstellung im Film, dass damit das auf Nichteingeweihte manchmal abweisend wirkende Image der zeitgen&#xF6;ssischen E-Musik oder des Jazz zementiert wird. Das ist schade, denn wer sich dem Fluss der Bilder und dem wirklich wundersch&#xF6;n subtil herausgearbeiteten Klang der Musik hingibt, wird diese Vorurteile nicht best&#xE4;tigt finden.<br xmlns=""/>
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P, W: Recycled TV AG (Bern), Biograph Film (Aarberg), ZDF/3sat (Mainz), SRG SSR id&#xE9;e suisse 2009. B, R, K: Peter Guyer, Norbert Wiedmer. S: Stefan K&#xE4;lin. T: Balthasar Jucker. M, D: Manfred Eicher, Arvo P&#xE4;rt, Anouar Brahem, Eleni Karaindrou, Dino Saluzzi, Anja Lechner, Gianluigi Trovesi, Nik B&#xE4;rtsch, Marilyn Mazur, Jan Garbarek. V: Filmcoopi Z&#xFC;rich AG. W: Recycled TV AG (Bern), Biograph Film (Aarberg).<br xmlns=""/>
35 mm, Farbe, 90 Minuten, Deutsch/Englisch/Franz&#xF6;sisch/Italienisch/Spanisch.<br xmlns=""/></div></content></entry></feed>
