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<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de"><title>CINEMA</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinemabuch.ch/"/><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.cinemabuch.ch/atom/"/><updated>2012-05-13T12:07:22Z</updated><id>http://www.cinemabuch.ch/</id><subtitle>CINEMA News, S&#xE9;lection CINEMA, CINEMA Ausgaben etc.</subtitle><generator>http://www.kaywa.com/?v=1.0</generator><rights>Copyright by KAYWA AG - Services for the mobile Internet</rights><entry><title>L&#x2019;enfant d&#x2019;en haut &#x2013; Sister [Ursula Meier]</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinemabuch.ch/selection-cinema/lenfant-den-haut-sister-ursula-meier-1.html"/><id>http://www.cinemabuch.ch/selection-cinema/lenfant-den-haut-sister-ursula-meier-1.html</id><published>2012-05-13T12:07:22Z</published><updated>2012-05-13T12:07:22Z</updated><summary>

Ein Junge, der auf Walliser Skipisten auf Diebestour geht, steht im Mittelpunkt von &#x201E;L&#x2019;enfant d&#x2019;en...</summary><author><name>Nathalie Jancso</name></author><contributor><name>Nathalie Jancso</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><img xmlns="" src="http://www.cinemabuch.ch/files/images/2012/5/mob439_1336910936.jpg" alt="" title=""/><br xmlns=""/>
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Ein Junge, der auf Walliser Skipisten auf Diebestour geht, steht im Mittelpunkt von &#x201E;L&#x2019;enfant d&#x2019;en haut&#x201C; von Ursula Meier. Ihre sozialrealistische Parabel besticht durch eine ungew&#xF6;hnliche Sicht auf die Schweizer Bergwelt, eine eigenwillige Formsprache (Kamera: Agn&#xE8;s Godard) und zwei starke junge Protagonisten. Diese werden gespielt von Kacey Mottet Klein, der bereits f&#xFC;r seinen Auftritt in Meiers &#x201E;Home&#x201C; den Schweizer Filmpreis 2009 f&#xFC;r die gr&#xF6;sste Nachwuchshoffnung erhielt, und der Franz&#xF6;sin L&#xE9;a Seydoux.<br xmlns=""/>
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Der zw&#xF6;lfj&#xE4;hrige Simon nimmt im Winter t&#xE4;glich die Hochseilbahn, um auf den Skipisten klauen zu gehen. Skier, M&#xFC;tzen, Brillen, ja selbst der Proviant der reichen Touristen sind nicht vor ihm sicher. Die Skiausr&#xFC;stungen verkauft er unten im Tal an die Kinder des Wohnblocks, in dem er mit seiner grossen Schwester Louise lebt. Damit bringt er mehr Geld heim als Louise, die eben ihre Stelle verloren hat und am liebsten mit zwielichtigen Typen herumh&#xE4;ngt. Das schwierige Verh&#xE4;ltnis der beiden wird durch Louises materielle Abh&#xE4;ngigkeit verst&#xE4;rkt. Denn der scheinbar so selbstst&#xE4;ndige Simon, der sich immer allein durchzuboxen vermag, sucht im Grunde nichts mehr als Geborgenheit und Liebe. In einer herzzerreissenden Szene ist Simon bereit gutes Geld zu bezahlen, um im Bett von Louise &#xFC;bernachten zu k&#xF6;nnen.<br xmlns=""/>
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Mit ihrem preisgekr&#xF6;nten Oscar-Anw&#xE4;rter Home hat sich die Genferin Ursula Meier einen Namen als Autorenfilmerin gemacht. Es sind in sich geschlossene Welten, in denen sich Meiers Protagonisten bewegen, solche, die fremd anmuten, aber im Grunde ganz klar in unserer (Schweizer) Realit&#xE4;t verankert sind. W&#xE4;hrend sie ihre parabelhafte Familienerz&#xE4;hlung Home im Niemandsland eines stillgelegten Autobahnst&#xFC;cks ansiedelte, hausen ihre beiden Protagonisten in L&#x2019;enfant d&#x2019;en haut in einem heruntergekommenen Hochhaus einer gesichtslosen Gegend des Walliser Rhonetals. Bei seinen Reisen in die H&#xF6;he hat Simon keinen Blick f&#xFC;r die atemberaubende Sch&#xF6;nheit der Alpenwelt, sondern h&#xE4;lt sich in zubetonierten Ausflugsw&#xFC;sten und unwirtlichen Hinterr&#xE4;umen auf. Die auf den ersten Blick etwas simple Metaphorik von oben und unten wird dank subtilen Zwischent&#xF6;nen, einer packenden Erz&#xE4;hlung, die mit unvorhersehbaren Wendungen &#xFC;berrascht, und glaubw&#xFC;rdiger Charakterzeichnung zur faszinierenden Parabel, in der ein kleiner Junge seinen Traum vom Aufstieg tr&#xE4;umt und sich nach Geborgenheit sehnt.<br xmlns=""/>
An den Berliner Filmfestspielen 2012 wurde L&#x2019;enfant d&#x2019;en haut als Favorit gehandelt und erhielt eher &#xFC;berraschend bloss einen Sonderpreis der Jury.<br xmlns=""/>
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PRODUKTION: Vega Film AG, Archipel 35, RTS 2012. BUCH: Antoine Jaccoud, Ursula Meier, Gilles Taurand. REALISATION: Ursula Meier. KAMERA: Agn&#xE8;s Godard. TON: Etienne Curchod. MUSIK: John Parish. SCHNITT: Nelly Quettier. DARSTELLER: Kacey Mottet Klein, L&#xE9;a Seydoux, Martin Compston, Gillian Anderson, Jean-Fran&#xE7;ois St&#xE9;venin. VERLEIH: Filmcoopi Z&#xFC;rich AG (Z&#xFC;rich). WELTVERTRIEB: Memento Films International (Paris).<br xmlns=""/>
35 mm / Farbe / 97 Minuten / Franz&#xF6;sisch<br xmlns=""/></div></content></entry><entry><title>My Generation [Veronika Minder] </title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinemabuch.ch/selection-cinema/my-generation-veronika-minder.html"/><id>http://www.cinemabuch.ch/selection-cinema/my-generation-veronika-minder.html</id><published>2012-05-03T13:11:08Z</published><updated>2012-05-03T13:11:08Z</updated><summary>

Was ist aus den Idealen der 68er geworden? Drei M&#xE4;nner und drei Frauen, alle Jahrgang 1948, schauen zur&#xFC;ck auf ihr...</summary><author><name>Simon Meier</name></author><contributor><name>Simon Meier</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><img xmlns="" src="http://www.cinemabuch.ch/files/images/2012/5/mob438_1336051052.jpg" alt="Bild My Generation" title="Bild My Generation"/><br xmlns=""/>
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Was ist aus den Idealen der 68er geworden? Drei M&#xE4;nner und drei Frauen, alle Jahrgang 1948, schauen zur&#xFC;ck auf ihr Leben, ihre Tr&#xE4;ume und Entt&#xE4;uschungen. Die Forderungen, die sie an ihr Leben und an die Gesellschaft stellten, waren so heterogen wie die Menschen, die sich zur Bewegung zusammenschlossen. Wollten die einen die sexuelle Befreiung, strebten andere nach neuen Gesellschafts- und Lebensformen, wieder andere ihrer Zeitgenossen jedoch strebten nach Karriere und Sicherheit; nicht alle 68er waren auch Bewegte. Darum geht es unter anderem in Veronika Minders neuem Film. Die Regisseurin erzeugt durch die Lebensgeschichten der sechs Protagonisten und ihren unterschiedlichen Lebenserfahrungen ein Prisma der Zeitgeschichte und zeigt dadurch auf intelligente Weise die Relativit&#xE4;t von Geschichtsschreibung.<br xmlns=""/>
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Korrespondiert die Biografie von vier Protagonisten mit den Vorstellungen der 68er &#x2013; politische Revolte, Reisen nach Indien, sexuelle Experimentierfreudigkeit &#x2013; so zeigt die zur&#xFC;ckblickende, n&#xFC;chterne Betrachtung aber auch deren Konstruiertheit und nachtr&#xE4;gliche Mythologisierung auf. Auf der &#xE4;sthetischen Ebene erweist sich der Film als buntes Pastiche von Archivaufnahmen, Fotografien, den Interviews der Gegenwart und der Tonspur der vergangenen Jahrzehnte. Narratologisch osziliert der Film zwischen pers&#xF6;nlicher Zeitgeschichte und gesellschaftlichem Kontext und den grossen Fragen des Lebens. Dieser Ansatz ist sowohl die St&#xE4;rke als auch die Schw&#xE4;che des Films. Entsteht bei manchen Protagonisten ein detailliertes Bild ihrer Lebensgeschichte, bleiben andere am Schluss des Filmes so unbekannt wie zu Anfang. So beschr&#xE4;nkt sich die Portr&#xE4;tierung des Physikers fast ausschliesslich auf die Wiedergabe von kosmologischen Weisheiten, die man eigentlich schon von Stephen Hawking &amp; Co. kennt. In diesem Sinne w&#xE4;re weniger mehr gewesen, h&#xE4;tte eine engere Beschr&#xE4;nkung der Thematik den ausgew&#xE4;hlten Topoi mehr Tiefe verliehen. Andererseits ergibt sich aus der Heterogentit&#xE4;t des Stoffes ein faszinierendes Gesamtbild der Geschichte der vergangen 60 Jahre, das sich in den Erfahrungen und Weltsichten der einzelnen Protagonisten widerspiegelt.<br xmlns=""/>
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Veronika Minder, die selber Jahrgang 1948 hat, studierte Kunstgeschichte in Bern und Br&#xFC;ssel. 2005 erschien ihr erster abendf&#xFC;llender Dokumentarfilm <i xmlns="">Katzenball</i> &#xFC;ber die lesbische Subkultur in der Schweiz und ihren gesellschaftspolitischen Wandel, der in Berlin den Teddy-Award f&#xFC;r den besten Dokumentarfilm gewann. In beiden Werken setzt sich die lesbische Regisseurin mit Aspekten ihrer eigenen Biografie auseinander, die sie in einen gr&#xF6;sseren Zusammenhang stellt und hinterfragt.<br xmlns=""/>
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PRODUKTION: Cobra Film (Schweiz) 2012. BUCH: Veronika Minder, Nadia Fares. REGIE: Veronika Minder. KAMERA: Helena Vagni&#xE8;res. TON: Ingrid St&#xE4;deli, Felix Bussmann, Hans K&#xFC;nzi. SCHNITT: Tania St&#xF6;cklin. MUSIK: Jackie Brutsche, W&#xE4;di Gysi. DARSTELLERINNEN: Patrizia Habegger, Uschi Janowsky, Jean-Pierre Ruder, Fredy Studer, Mary-Christine Thommen, Willi Wottreng u.a. VERLEIH: Filmcoopi Z&#xFC;rich. WELTRECHTE: Cobra Film. DCP/35mm, Farbe / Schwarzweiss, 92 min, Schweizerdeutsch.<br xmlns=""/></div></content></entry><entry><title>Op&#xE9;ration Casablanca [Laurent N&#xE8;gre]</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinemabuch.ch/selection-cinema/operation-casablanca-laurent-negre.html"/><id>http://www.cinemabuch.ch/selection-cinema/operation-casablanca-laurent-negre.html</id><published>2012-05-03T12:58:22Z</published><updated>2012-05-03T12:58:22Z</updated><summary>

Op&#xE9;ration Casablanca ist kein Film f&#xFC;r Zuschauer, die gerne gem&#xE4;chlich in eine Geschichte eintauchen. Bereits...</summary><author><name>Stefan Staub</name></author><contributor><name>Stefan Staub</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><img xmlns="" src="http://www.cinemabuch.ch/files/images/2012/5/mob435_1336050095.jpg" alt="" title=""/><br xmlns=""/>
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<i xmlns="">Op&#xE9;ration Casablanca</i> ist kein Film f&#xFC;r Zuschauer, die gerne gem&#xE4;chlich in eine Geschichte eintauchen. Bereits in den ersten Minuten geht es Schlag auf Schlag: Nach seiner Entlassung als Tellerw&#xE4;scher, wird der liebenswerte Pechvogel (Tarik Bakhari) in einem Wald in der N&#xE4;he von Genf unfreiwilliger Zeuge einer Geiselnahme. Ehe er sich versieht, steht er im Verdacht, den Generalsekret&#xE4;r der Vereinten Nationen entf&#xFC;hrt zu haben. Der Deutschschweizer Inspektor Glauser (Gilles Tschudi) und die japanische Agentin Isako (Elodie Yung) nehmen Saadi in die Mangel, doch dann geht ihnen der Top-Terrorist &#xAB;Youssef&#xBB; ins Netz und die beiden m&#xFC;ssen ihren Verdacht fallen lassen. Die Entf&#xFC;hrer wollen Youssef freipressen. Weil sich dieser aber in der Zelle das Leben nimmt, muss der unbedarfte Saadi stattdessen als Lockvogel f&#xFC;r den Gefangenenaustausch herhalten. Die Entf&#xFC;hrer selbst haben ihren Anf&#xFC;hrer noch nie zu Gesicht bekommen und fallen auf die Maskerade rein. Saadi wird unversehens zum Kopf einer Terrorzelle.<br xmlns=""/>
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Nach seinem Deb&#xFC;tfilm dem Drama <i xmlns="">Fragile</i> (2006) hat Laurent N&#xE8;gre mit <i xmlns="">Op&#xE9;ration Casablanca</i> eine temporeiche Agentenkom&#xF6;die voller schr&#xE4;ger Situationen inszeniert. Im Unterschied zur &#xE4;hnlich gelagerten Terrorismus-Groteske <i xmlns="">Four Lions</i> spielt <i xmlns="">Op&#xE9;ration Casablanca</i> sein satirisches Potenzial jedoch nur Ansatzweise aus. Hier finden sich dann aber auch gleich die st&#xE4;rksten Momente: K&#xF6;stlich wie Saadi den beiden tumben Dschihadisten weismacht, dass Osama Bin Laden sowohl Rechts- als auch Linksh&#xE4;nder sei oder wenn er zur seiner eigenen &#xAB;Tarnung&#xBB; mit Burka und Sprengstoffg&#xFC;rtel durch die Stadt l&#xE4;uft und eine Gruppe Skinheads erschreckt.<br xmlns=""/>
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Statt das Spiel mit den kulturellen Klischees aber wirklich auszureizen, setzt <i xmlns="">Op&#xE9;ration Casablanca</i> immer wieder auf Slapstick-Einlagen und erinnert dabei mitunter stark an die <i xmlns="">Pink Panther</i>-Verfilmungen von Blake Edwards. Dass der Plot hierbei trotz Klamauk nie ins L&#xE4;cherliche abdriftet, ist vor allem dem Figurenensemble zu verdanken, das bis in die kleinsten Nebenrollen zu &#xFC;berzeugen vermag. Der zum Islam konvertierte Kanadier, der vehement darauf besteht, dass er aus Qu&#xE9;bec und eben nicht aus Kanada stammt, ist zudem ein gutes Beispiel, wie ein Koproduktionsland originell in eine Spielhandlung mit eingeflochten werden kann.<br xmlns=""/>
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Trotz allem ist <i xmlns="">Op&#xE9;ration Casablanca</i> leider nicht durchwegs gelungen. Das hohe Tempo, das der Film anschl&#xE4;gt, und sein Hang zum Klamauk tun der Story auf Dauer nicht gut. Die turbulenten Actionszenen nutzen sich ab und die satirischen Elemente verlieren zunehmend an Biss, so dass selbst das potenziell bedrohliche Finale zuletzt ziemlich harmlos daherkommt.<br xmlns=""/>
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PRODUKTION: Bord Cadre films (CH, Genf), Lyla Films (CAN), Ex Nihilo (F), 2010. BUCH: Laurent N&#xE8;gre. REALISATION: Laurent N&#xE8;gre. KAMERA: Yves B&#xE9;langer. TON: J&#xFC;rg Lempen, Martin M. Messier, Guillaume Boursier. SCHNITT: Julien Sulser, Xavier Ruiz, Jean-Paul Cardinaux. AUSSTATTUNG: S&#xE9;bastian Birchler. MUSIK: Ramachandra Borcar DARSTELLERINNEN: Tarik Bakhari, Elodie Yung, Gilles Tschudi, Zinedine Soualem, Jean-Luc Bideau. VERLEIH: Columbus Film (Z&#xFC;rich) WELTRECHTE: The Yellow Affair (Stockholm).<br xmlns=""/>
35mm, Farbe, 88 Minuten, Franz&#xF6;sisch.<br xmlns=""/></div></content></entry><entry><title>Balkan Melodie [Stefan Schwietert]</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinemabuch.ch/selection-cinema/balkan-melodie-stefan-schwietert.html"/><id>http://www.cinemabuch.ch/selection-cinema/balkan-melodie-stefan-schwietert.html</id><published>2012-04-11T20:14:20Z</published><updated>2012-04-11T20:14:20Z</updated><summary>

Die erste Kamerafahrt von Stefan Schwieterts neuem Musikdokumentarfilm setzt bereits den formalen und akustischen Akzent des...</summary><author><name>Sascha Lara Bleuler</name></author><contributor><name>Sascha Lara Bleuler</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><img xmlns="" src="http://www.cinemabuch.ch/files/images/2012/4/mob433_1334175299.jpg" alt="Balkan Melodie" title="Balkan Melodie"/><br xmlns=""/>
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Die erste Kamerafahrt von Stefan Schwieterts neuem Musikdokumentarfilm setzt bereits den formalen und akustischen Akzent des Films. Sie folgt Marcel Cellier durch seine nostalgisch mit Instrumenten und Auszeichnungen dekorierten Zimmer, bis der betagte Musikproduzent &#x2013; einem and&#xE4;chtigen Gebet vor einem Altar gleich &#x2013; seinen Plattenspieler bedient und eine kraftvoll sehns&#xFC;chtige Frauenstimme die R&#xE4;ume beschallt, sie in ihren, tiefkehligen Jauchzgesang einh&#xFC;llt, einer musikalischen Umarmung gleich. &#x201C;Le Myst&#xE8;re des Voix Bulgares&#x201D;, so heisst die Platte des begnadeten Frauenchors aus Sofia, dessen Stimmen Celliers Musiklabel in den 70er Jahren Weltruhm bescherten. Ratternde Dia-Bilder, und die Tonspur einer altbackenen Radiosendung anl&#xE4;sslich des 85sten Geburtstag von Cellier, beleuchten die Abenteuer des Waadtl&#xE4;nders und seiner Frau Catherine, die schon zu kommunistischen Zeiten immer wieder hinter den Eisernen Vorhang reisten, um dort musikalisches Neuland zu durchforsten, unerm&#xFC;dlich und stets im Kampf gegen das stalinistisch gepr&#xE4;gte Misstrauen gegen&#xFC;ber Westlern. In den abgelegensten D&#xF6;rfern von Rum&#xE4;nien werden sie f&#xFC;ndig, verzaubert von neuartigen Kl&#xE4;ngen der Panfl&#xF6;te, Taragot und Cimbalom.<br xmlns=""/>
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<i xmlns="">Balkan Melodie</i> erz&#xE4;hlt die Erfolgsgeschichte der Celliers, die ihre balkanischen Musiksch&#xE4;tze auf Platten und sp&#xE4;ter auf CDs aufnahmen, in alle Welt verkaufen und von deren Gewinn reich wurden. Der Film beleuchtet aber auch die Komplikationen der Freundschaft zwischen den Celliers und ihrem musikalischen Z&#xF6;gling Gheorghe Zamfir. Der Panfl&#xF6;tenvirituose spielt 1972 in den poschen Kaffeeh&#xE4;usern von St.Gallen. Cellier erkennt das unglaubliche Talent des Rum&#xE4;nen und holt ihn nach Lausanne. Hier wird die klangliche Ehe zwischen Zamfirs Panfl&#xF6;te und Celliers Orgelkl&#xE4;ngen geschlossen, ihre gemeinsam produzierte Platte verkauft sich 1.5 Millionen Mal.<br xmlns=""/>
Schwietert verwebt in unverkennbar geduldiger Dramaturgie Archivaufnahmen, Zeitungsauschnitte und Dia-Bilder mit den anekdotenreichen Erz&#xE4;hlungen der Celliers und deren favorisierten osteurop&#xE4;ischen K&#xFC;nstlern. Stellenweise muten die Monologe der selbstverliebten Protagonisten arg geschw&#xE4;tzig an und der Spagat, ihren pers&#xF6;nlichen Blickwinkel immer wieder mit den politischen Wirrungen des Kalten Krieges zu verbinden, f&#xE4;llt mitunter etwas schulmeisterlich aus. &#xC4;hnlich den Celliers, die sich selbstzufrieden in ihr Sofa zur&#xFC;cklehnen, fehlt dem Film die aufgeregte Spritzigkeit eines <i xmlns="">A Tickle in the Heart</i> oder <i xmlns="">Heimatkl&#xE4;nge</i>. Auch die abschliessende, technisch einwandfrei gefilmte aber &#xFC;berinszenierte Kusturica-Hommage soll verziehen sein, wenn die auf einem Traktor drapierten Musiker mit rhytmischer Wucht Herz und Beine erzittern lassen, wie es westlichen K&#xFC;nstlern verwehrt bleibt.<br xmlns=""/>
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PRODUKTION: CH/D/Bulgaria, maximage GmbH, Cornelia Seitler (Z&#xFC;rich) 2012. BUCH: Vorname Name. REALISATION: Stefan Schwietert KAMERA: Pierre Mennel, Pio Corradi TON: Dieter Meyer SCHNITT: Isabel Meier MUSIK: Gheorghe Zamfir, Le Myst&#xE8;re des Voix Bulgares, Ioan Pop, Mahala Rai Banda, Nicolae Pitis VERLEIH: Look Now (Z&#xFC;rich). WELTRECHTE: Maximage (Z&#xFC;rich).<br xmlns=""/>
DCP, Farbe, 94 Minuten, Franz&#xF6;sisch/Rum&#xE4;nisch/Bulgarisch<br xmlns=""/><img width="80" height="60" border="0" src="http://www.cinemabuch.ch/files/images/2012/4/80/mob433_1334175299.jpg"/></div></content></entry><entry><title>Alpsegen [Bruno Moll]</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinemabuch.ch/selection-cinema/alpsegen-bruno-moll.html"/><id>http://www.cinemabuch.ch/selection-cinema/alpsegen-bruno-moll.html</id><published>2012-04-10T15:48:11Z</published><updated>2012-04-10T15:48:11Z</updated><summary>

Ein Mann steht in der Abendd&#xE4;mmerung und schickt durch einen Milchtrichter eine archaische Litanei in die Bergwelt...</summary><author><name>Stefan Staub</name></author><contributor><name>Stefan Staub</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><img xmlns="" src="http://www.cinemabuch.ch/files/images/2012/4/mob431_1334072913.jpg" alt="" title=""/><br xmlns=""/>
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Ein Mann steht in der Abendd&#xE4;mmerung und schickt durch einen Milchtrichter eine archaische Litanei in die Bergwelt hinaus. Was auf den ersten Blick leicht surreal anmutet, ist tats&#xE4;chlich ein jahrhundertealter katholischer Brauch, ein Betruf, der das Unheil von der Alp und den Bergbauern fernhalten soll.<br xmlns=""/>
Bruno Moll begleitet in seinem neuen Film vier Sennen und eine Sennin aus katholischen Bergregionen, die er bei ihren allt&#xE4;glichen Verrichtungen portraitiert. Er zeichnet dabei einen Querschnitt von Berglern unterschiedlichen Alters, die aus unterschiedlichen Motiven den Sommer auf der Alp verbringen. Da ist der junge Urner Bergbauer, der stolz ist auf seinen Beruf und der die harte Arbeit in den Bergen dem Sommer im Tal mit der Freundin vorzieht, oder die spirituell interessierte Appenzellerin, f&#xFC;r die das Leben auf der Alp auch der Regeneration dient. Ein traditionelles Sennenehepaar kocht &#xC4;lpler Makkaroni in Mengen, als wollte es eine ganze Armee verpflegen. Dieses Portr&#xE4;t ist besonders gelungen; wenn die Beiden mit Schalk in den Augen erz&#xE4;hlen, wie sie sich vor vierzig Jahren bei einer Tanzveranstaltung kennen gelernt haben, so ist dies geradezu r&#xFC;hrend.<br xmlns=""/>
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Moll hat sein Material thematisch strukturiert. Er wechselt zwischen den Protagonisten hin und her und beleuchtet nacheinander Fragen zu ihrem Verh&#xE4;ltnis zur Natur, ihrem Beziehungsleben oder ihren Ansichten zu Glaube und Religion. Der &#xE4;usserst bed&#xE4;chtige Erz&#xE4;hlrhythmus ist dabei ganz dem entschleunigten Leben auf dem Berg angepasst. Durch die parallele Gegen&#xFC;berstellung der verschiedenen Portr&#xE4;ts und die Wiederholung des abendlichen Rituals des Alpsegens zeigt Moll auf kluge Weise, dass das Leben auf der Alp in seiner strengen Struktur etwas Rituelles und dadurch offensichtlich auch etwas Beruhigendes hat. Bei allen Unterschieden haben die Portr&#xE4;tierten n&#xE4;mlich eines gemeinsam: Ihr unersch&#xFC;tterliches Gottvertrauen, dass alles so kommt, wie es kommen muss. Zweifel an ihrem Leben auf der Alp &#xE4;ussern sie nicht, obwohl Moll dies immer wieder aus ihnen rauszukitzeln versucht.<br xmlns=""/>
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&#xC4;hnlich wie in seinen letzten Filmen <i xmlns="">Pizza Bethlehem</i> und <i xmlns="">Zu Fuss nach Santiago de Compostela</i> liegt Molls St&#xE4;rke auch hier darin, ein liebevolles, mehrschichtiges Bild seiner Protagonisten zu zeichnen. Weil es ihm aber nur selten gelingt, wirklich nah an die Bergler heranzukommen, ber&#xFC;hrt <i xmlns="">Alpsegen</i> weniger stark als seine beiden Vorg&#xE4;nger. Und obwohl Moll eine durchaus spannende Dokumentation gelungen ist, wird man das Gef&#xFC;hl nicht los, dass Alpsegen eine Art Finger&#xFC;bung ist, die auf der aktuellen Bergdoku-Trendwelle mit zu reiten versucht.<br xmlns=""/>
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PRODUKTION: PS Film GmbH (Z&#xFC;rich) 2012. BUCH: Bruno Moll. REALISATION: Bruno Moll. KAMERA: Bruno Moll, Peter Ramseier. TON: Bernhard G&#xF6;ttler, Johannes Wulf. SCHNITT: Manfred Zazzi. MUSIK: Ben Jeger. VERLEIH: Filmcoopi (Z&#xFC;rich) WELTRECHTE: PS Film GmbH (Z&#xFC;rich). DCP, Farbe, 90 Minuten, Schweizerdeutsch/R&#xE4;toromanisch.<br xmlns=""/></div></content></entry><entry><title>Glauser [Christoph K&#xFC;hn] </title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinemabuch.ch/selection-cinema/glauser-christoph-kuehn.html"/><id>http://www.cinemabuch.ch/selection-cinema/glauser-christoph-kuehn.html</id><published>2012-04-10T15:43:36Z</published><updated>2012-04-10T15:43:36Z</updated><summary>

Im Zentrum dieses essayistischen Films steht nicht der gefeierte, erfolgreiche Krimi-Autor, sondern ein gejagter Friedrich...</summary><author><name>Bettina Spoerri</name></author><contributor><name>Bettina Spoerri</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><img xmlns="" src="http://www.cinemabuch.ch/files/images/2012/4/mob430_1334072677.jpg" alt="Glauser" title="Glauser"/><br xmlns=""/>
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Im Zentrum dieses essayistischen Films steht nicht der gefeierte, erfolgreiche Krimi-Autor, sondern ein gejagter Friedrich Glauser: gejagt von seinem Vater, den &#xC4;rzten und Psychiatern, aber vor allem von sich selbst. Der Schweizer Filmemacher Christoph K&#xFC;hn pr&#xE4;sentiert kein konventionelles Biopic, sondern hat andere Wege gesucht, dem Innenleben des bekannten Schriftstellers n&#xE4;her zu kommen. Er l&#xE4;sst den mit sich hadernden, immer wieder suchtverfallenen, aber auch von einem besseren Leben tr&#xE4;umenden Autoren und Menschen Friedrich Glauser mit seinen pers&#xF6;nlichen, autobiografischen Texten auftreten. Die Kriminalromane treten derweil in den Hintergrund; sie werden nur sichtbar und wirksam als Inszenierungen von Erfahrungsr&#xE4;umen aus Glausers Leben &#x2013; als &#x201E;Biotope&#x201C;, wie einer von K&#xFC;hns Interviewpartnern im Film, der Autor Hansj&#xF6;rg Schneider, einmal meint. Einer dieser Bilder evozierenden Schaupl&#xE4;tze ist die Fremdenlegion, in der Glauser, auf Vermittlung seines strengen und unerbittlichen Vaters, Anfang der 1920er Jahre in Marokko Dienst leistete. Ein zweites ist das ihm zeitlebens vertrauteste Biotop: die Psychiatrie. Bereits als Jugendlicher in ein Erziehungsheim gesteckt, wurden Friedrich Glausers Aufenthalte als junger Erwachsener und bald auch Entm&#xFC;ndigter in Kliniken und Anstalten immer h&#xE4;ufiger und l&#xE4;nger.<br xmlns=""/>
Zu neu gefilmten Bildern &#x2013; u.a. den Spuren der Reisen Glausers entlang &#x2013; und historischen Fotografien treten in &#x201E;Glauser&#x201C; als pr&#xE4;gendes Element die Schwarz-Weiss-Zeichnungen von Hannes Binder. Der K&#xFC;nstler ist seit vielen Jahren mit Glausers Werk vertraut, seine Adaptionen reichen von &#x201E;Der Chinese&#x201C; oder &#x201E;Wachtmeister Studer im Tessin&#x201C; bis hin zu eigenen, von Glausers Texten inspirierten Bilderz&#xE4;hlungen. Im Film tauchen aber nur wenige der bereits in B&#xFC;chern ver&#xF6;ffentlichten Bilder auf &#x2013; vielmehr bat K&#xFC;hn Binder um neue Impressionen. Entstanden sind stark expressive und oft unheimliche Zeichnungen, wenn die Reise in die innere Bilderwelt Glausers einsetzt. Die netzf&#xF6;rmige Eisenverstrebung des Zellenfensters der Klinik, in der Glauser jahrelang einsass, nimmt ein Eigenleben an, schleicht sich &#xFC;berall ein und mutiert gar einmal zu einer furchterregenden Spinne.<br xmlns=""/>
Der Wechsel zwischen Phasen absoluten Ruhestands und Zeiten, in denen Glauser viel unterwegs war und die Schweiz nach M&#xF6;glichkeit floh &#x2013; nach Frankreich oder Italien, am Ende auch mit seiner Geliebten, der Pflegerin Berthe Bendel &#x2013;, spiegelt sich in der Bildkomposition des Films. Fast g&#xE4;nzlich abwesend sind die &#xE4;usseren Erfolge Glausers, seine Kontakte mit der Literaturszene, die &#xF6;ffentliche Resonanz. K&#xFC;hn konzentriert sich auf Glausers Innenwelt sowie den Widerhall und die &#xD6;ffnungen, die seine Reisen in die Natur, ans Meer bewirkten. Allerdings holten ihn die Erinnerungen, seine &#xC4;ngste und S&#xFC;chte eher fr&#xFC;her als sp&#xE4;ter wieder zur&#xFC;ck&#x2026;<br xmlns=""/>
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PRODUKTION: ventura film sa (Elda Guidinetti, Andres Pfaeffli), Schweizer Radio und Fernsehen, SRG SSR; BUCH/REALISATION: Christoph K&#xFC;hn; KAMERA: Carlo Varini; TON: Rolf B&#xFC;ttikofer, Peter Br&#xE4;ker (Sound Design), Hans K&#xFC;nzi (Rerecording Sound Mix); LICHT: Andrea de Stoutz, Matthias Franz, Stefan P&#xF6;sel; SCHNITT: Joanna Br&#xFC;ehl, Milenia Fiedler, Francesco Jost, Gion-Reto Killias; MUSIK: Bertrand Denzler; VERLEIH: ventura film sa; WELTVERTRIEB: Filmcoopi Z&#xFC;rich AG.<br xmlns=""/>
Farbe, 75 min<br xmlns=""/></div></content></entry><entry><title>Eine wen iig, dr D&#xE4;llebach Kari [Xavier Koller]</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinemabuch.ch/p736.html"/><id>http://www.cinemabuch.ch/p736.html</id><published>2012-03-30T10:11:26Z</published><updated>2012-03-30T10:11:26Z</updated><summary>

Bern um die Jahrhundertwende. Auf dem Schwingfest lernt der junge Coiffeur Kari die Fabrikantentochter Annemarie kennen. Das...</summary><author><name>Stefan Staub</name></author><contributor><name>Stefan Staub</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><img xmlns="" src="http://www.cinemabuch.ch/files/images/2012/3/mob429_1333102306.jpg" alt="" title=""/><br xmlns=""/>
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Bern um die Jahrhundertwende. Auf dem Schwingfest lernt der junge Coiffeur Kari die Fabrikantentochter Annemarie kennen. Das Herz des zierlichen M&#xE4;dchens aus gutem Hause erobert der schlagfertige Coiffeurmeister mit der Hasenscharte im wahrsten Sinne des Wortes im Fluge und bald schon entwickelt sich zwischen dem ungleichen Paar eine sch&#xFC;chterne Romanze. Sie schmieden Hochzeitspl&#xE4;ne und Kari kann sein Gl&#xFC;ck kaum fassen. Doch die Standesd&#xFC;nkel der Familie Geiser machen der zarten Liebe einen Strich durch die Rechnung und D&#xE4;llebachs Leben nimmt jene tragische Wende, die ihn f&#xFC;r immer pr&#xE4;gen wird.<br xmlns=""/>
All dies erz&#xE4;hlt der Film in mehreren R&#xFC;ckblenden aus der nostalgischen Perspektive eines gebrochenen Mannes, der sich ein letztes Mal an den &#xAB;sch&#xF6;nsten Sommer seines Lebens&#xBB; erinnert. Mit viel Liebe zum Detail entf&#xFC;hrt Xavier Koller den Kinozuschauer dabei in das malerische Bern der Jahrhundertwende. Ausstattung und Kost&#xFC;me sind so stimmungsvoll und pr&#xE4;chtig, wie man es sonst nur aus Hollywoodproduktionen kennt. Und auch bei der Sprache haben die Macher genau hingeh&#xF6;rt. Gekonnt wurden typische Berner Ausdr&#xFC;cke in die Dialoge eingeflochten, ohne dass es aufgesetzt wirkt. Der fl&#xFC;ssige Schnitt und das sorgf&#xE4;ltig gesetzte musikalische Grundthema tragen weiter dazu bei, dass ein Eintauchen in diese nostalgische Welt gelingt.<br xmlns=""/>
Die grosse St&#xE4;rke des Filmes ist es aber, dass er seine Liebesgeschichte ernst nimmt und den intimen Szenen zwischen dem von Nils Althaus und Carla Juri &#xFC;berzeugend gespielten Liebespaar entsprechend viel Raum l&#xE4;sst. Die Regie verzichtet hier weitgehend auf Musik und auch die Kamera stellt sich ganz in den Dienst der Darsteller. Oft geht sie in diesen beinahe kammerspielartigen Szenen so nah ran, dass es fast schon weh tut. Ein H&#xF6;hepunkt in dieser Beziehung ist Karis Besuch bei der Familie Geiser, wo die bittere Komik der Trag&#xF6;die konsequent auf die Spitze getrieben wird.<br xmlns=""/>
Xavier Koller, der mit diesem Film die 47. Solothurner Filmtage er&#xF6;ffnete, hat bewusst darauf verzichtet, eine Art Remake von Kurt Fr&#xFC;hs D&#xE4;llebach Kari zu inszenieren. Er bezieht sich bei seiner Fassung vielmehr auf das Theaterst&#xFC;ck von Livia Anne Richard. Und obwohl Koller die Umsetzung gut gelingt, w&#xFC;nschte man sich manchmal, er h&#xE4;tte sich bei der Zeichnung der Hauptfigur st&#xE4;rker an seinem filmischen Vorg&#xE4;nger orientiert. Eine kantigere Charakterisierung mit einer st&#xE4;rkeren Betonung von Karis destruktiver Seite h&#xE4;tte den Protagonisten gest&#xE4;rkt und letztlich interessanter gemacht. Trotzdem &#x2013; die Balance zwischen Ausstattungskino und intimen Szenen funktioniert und die Liebesgeschichte, die in ihrer altmodischen Art etwas erfrischend Anachronistisches hat, verfehlt ihre emotionale Wirkung nicht.<br xmlns=""/>
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PRODUKTION: Catpics AG (Z&#xFC;rich) 2012. BUCH: Xavier Koller. REALISATION: Xavier Koller. KAMERA: Felix von Muralt. TON: Tom Weber, Frank Gorgas. SCHNITT: Gion-Reto Killias. AUSSTATTUNG: Ralf Schreck, Toni L&#xFC;di. KOST&#xDC;ME: Birgit Hutter. MUSIK: Balz Bachmann. DARSTELLERINNEN: Nils Althaus, Carla Juri, Hanspeter M&#xFC;ller-Drossaart, Bruno Cathomas. Julia Jenkins. VERLEIH: Ascot Elite (Z&#xFC;rich) WELTRECHTE: Catpics AG (Z&#xFC;rich). DCP, Farbe, 111 Minuten, Schweizerdeutsch.<img width="80" height="60" border="0" src="http://www.cinemabuch.ch/files/images/2012/3/80/mob429_1333102306.jpg"/></div></content></entry><entry><title>CINEMA 57: Begrenzungen</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinemabuch.ch/aktuelle_nummer/cinema-57-begrenzungen-1.html"/><id>http://www.cinemabuch.ch/aktuelle_nummer/cinema-57-begrenzungen-1.html</id><published>2012-03-02T13:45:06Z</published><updated>2012-03-02T13:45:06Z</updated><summary>

In der Produktion wie bei der Projektion sind dem klassischen Filmbild Grenzen gesetzt: Der Kameramann wa&#x308;hlt die...</summary><author><name>Anita Gertiser</name></author><contributor><name>Anita Gertiser</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><img xmlns="" src="http://www.cinemabuch.ch/files/images/2012/3/mob424_1330695948.jpg" alt="" title=""/><br xmlns=""/>
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In der Produktion wie bei der Projektion sind dem klassischen Filmbild Grenzen gesetzt: Der Kameramann wa&#x308;hlt die Cadrage, die Kamera nimmt einen Ausschnitt auf, spa&#x308;ter wird ein begrenztes Bild projiziert oder auf einem Bildschirm wiedergegeben. Innerhalb dieser engen technischen Vorgaben scheinen die Mo&#x308;glichkeiten jedoch grenzenlos: Seit der Erfindung des Kinos werden stets neue Dimensionen ausgelotet, innovative Filmemacher sprengen immer wieder formale und inhaltliche Grenzen, spielen mit den Begrenzungen von Genres und a&#x308;sthetischen Traditionen. In CINEMA 57 liegt unser Augenmerk auf den unterschiedlichen technischen, formalen, o&#x308;konomischen und inszenatorischen Aspekten, welche diese Begrenzungen mit sich bringen. Andererseits fragen wir danach, wie Grenzen inszeniert werden: In Zeiten der Globalisierung, der Flu&#x308;chtlingsstro&#x308;me, Arbeitsmigration und zunehmender Mobilisierung sind Grenzen und Ausgrenzung, aber auch der Blick u&#x308;ber Grenzen in transnationale Ra&#x308;ume brisant &#x2013; auch fu&#x308;r das Kino.<br xmlns=""/>
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Und wie jedes Jahr gibt es im Kapitel S&#xE9;lection CINEMA einen &#xDC;berblick &#xFC;ber das Schweizer Filmschaffen 2010/2011 mit kritischen Kommentaren.<br xmlns=""/>
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Herausgegeben von: Anita Gertiser, Daliah Kohn, Nathalie Jancso, Simon Meier, Ren&#xE9; M&#xFC;ller, Bettina Spoerri, Matthias Uhlmann, Senta van de Weetering.<br xmlns=""/>
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Im Buchhandel, beim Verlag oder direkt bei der Redaktion zu beziehen.</div></content></entry><entry><title>Bottled Life &#x2013; Nestl&#xE9;s Gesch&#xE4;fte mit dem Wasser [Urs Schnell]</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinemabuch.ch/selection-cinema/bottled-life-nestles-geschaefte-mit-dem-wasser-urs-schnell.html"/><id>http://www.cinemabuch.ch/selection-cinema/bottled-life-nestles-geschaefte-mit-dem-wasser-urs-schnell.html</id><published>2012-03-02T12:36:39Z</published><updated>2012-03-02T12:36:39Z</updated><summary>

"Dr. Frankenstein's creation has overwhelmed and overpowered him as has the corporate form done with us&#x201D; (The...</summary><author><name>Simon Meier</name></author><contributor><name>Simon Meier</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><img xmlns="" src="http://www.cinemabuch.ch/files/images/2012/4/mob434_1335539210.jpg" alt="" title=""/><br xmlns=""/>
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<i xmlns="">"Dr. Frankenstein's creation has overwhelmed and overpowered him as has the corporate form done with us&#x201D;</i> (The Corporation).<br xmlns=""/>
Der Schweizer Journalist Res Gehriger und der Filmemacher Urs Schnell machen sich auf die Reise, um herauszufinden, wie mit sauberem Trinkwasser &#x2013; dem wohl heiss umk&#xE4;mpftesten Rohstoff des anbrechenden 21. Jahrhunderts &#x2013; in grossem Stil Geld erwirtschaftet wird. Den Fokus legen sie dabei auf den transnationalen Konzern Nestl&#xE9;, der mit der Abf&#xFC;llung von Trinkwasser in PET-Flaschen einen Mehrgewinn von Milliarden erwirtschaftet. Nestl&#xE9;, der weltweit gr&#xF6;sste Lebensmittelkonzern, besitzt &#xFC;ber 70 verschiedene Wassermarken. Die Geschichte f&#xFC;hrt den Journalisten von der Schweiz &#xFC;ber die USA und Nigeria bis nach Pakistan. In den USA wie in den Schwellenl&#xE4;ndern wendet der Konzern die Technik der Privatisierung und Monopolbildung an. W&#xE4;hrend die massive Wasserentnahme in den amerikanischen Bundesstaaten zu Anwaltsgefechten f&#xFC;hrt, bleibt den Machtlosen in Nigeria und Pakistan wegen der meist versagenden &#xF6;ffentlichen Wasserversorgung nur das gereinigte Grundwasser &#x2018;Pure Life&#x2018; von Nestl&#xE9;. Da dieses zu Wucherpreisen vertrieben wird, wird sauberes Trinkwasser zu einem Luxusgut.<br xmlns=""/>
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Bereits Filme wie <i xmlns="">We feed the World</i> (2005), <i xmlns="">The Corporation</i> (2003) oder <i xmlns="">Surplus: Terrorized into Being Consumers</i> (2003) thematisieren das amoralische Handeln von transnationalen Konzernen. Sie kommen zu einem &#xE4;hnlichen Schluss: Trotz ihres rechtlichen Status als juristische Person erweisen sich die meisten Grossunternehmen psychologisch analysiert als soziale und moralische Psychopathen. Die Idee, dass das Wohlergehen von Gemeinschaften einen Wert hat, ist f&#xFC;r sie genauso unverst&#xE4;ndlich wie die Vorstellung eines Menschenrechts auf Wasser. So wurde Nestl&#xE9; Konzernchef Peter Brabeck in We feed the World mit der Aussage zitiert, dass ein Markwert f&#xFC;r Wasser intelligenter sei als ein &#xF6;ffentliches Recht darauf. Erst dadurch w&#xFC;rden die Endkonsumenten dessen Wert sch&#xE4;tzen lernen. Bottled Life greift diese Aussage auf und r&#xFC;ckt sie ins Zentrum der Fragenstellung. Dabei ber&#xFC;hrt vor allem die Erkenntnis, dass die Herstellung von &#x2018;Pure Life&#x2018; f&#xFC;r die Mittel- und Oberschicht auf Kosten von sauberem, &#xF6;ffentlichem Trinkwasser f&#xFC;r die Mittellosen geht. Dieser Logik der ungerechten Umverteilung eines &#xF6;ffentlichen Rohstoffes, der mittels Privatisierung von Wasserquellen geschieht, gilt das Hauptinteresse des Films. Das ethisch fragw&#xFC;rdige Handeln st&#xFC;tzt sich dabei auf schwammige Gesetzgebungen, die Wasser als Rohstoff in der Regel nicht ber&#xFC;cksichtigen.<br xmlns=""/>
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Die pauschale Kritik am Grosskonzern und seinem Vorsteher Brabeck, der als Big Brother des Konzerns inszeniert wird, greift etwas zu kurz. Es wird zu wenig ber&#xFC;cksichtigt, dass die Konsumenten mit ihrem Kaufentscheid das Handeln des Konzerns mitbestimmen. Wir, die Konsumenten, bilden Teil des Leviathans Nestl&#xE9;.<br xmlns=""/>
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Urs Schnell studierte in Bern Germanistik und Philosophie und realisierte seit Anfang der 90er Jahre zahlreiche Kurzdokumentarfilme, die thematisch von Hooligans (2008), &#xFC;ber schwererziehbare Jugendliche &#x2013; <i xmlns="">Die Jungs vom Berg</i> (2004) &#x2013; bis hin jungen Menschen in der postkommunistische Gesellschaft &#x2013; <i xmlns="">Protsess idiot</i> (1995) &#x2013; reichen. Bottled Life (2012) ist sein erster abendf&#xFC;llender Dokumentarfilm.<br xmlns=""/>
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PRODUCTION DokLab, Eikon S&#xFC;dwest, SRG SSR, Schweizer Radio und Fernsehen, WDR - Westdeutscher Rundfunk K&#xF6;ln, ARTE (Schweiz, Deutschland) 2012. BUCH: Res Gehriger, Urs Schnell. REGIE: Urs Schnell. KAMERA: Laurent Stoop. TON: Dodo Hunziker. SCHNITT: Sylvia Seuboth-Radtke. MUSIK: Ivo Alessandro Ubezio. VERLEIH: Frenetic Films (Z&#xFC;rich). WELTRECHTE: &#xD6;sterreichischer Rundfunk.<br xmlns=""/>
35mm 16:9, Farbe, 90 min, Englisch, Deutsch, Amharisch, Urdu<br xmlns=""/><img width="80" height="60" border="0" src="http://www.cinemabuch.ch/files/images/2012/4/80/mob434_1335539210.jpg"/></div></content></entry><entry><title>Day Is Done [Thomas Imbach]</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.cinemabuch.ch/selection-cinema/day-is-done-thomas-imbach.html"/><id>http://www.cinemabuch.ch/selection-cinema/day-is-done-thomas-imbach.html</id><published>2011-10-18T16:17:39Z</published><updated>2011-10-18T16:17:39Z</updated><summary>

Aufnahmen aus dem Atelierfenster und die aufgezeichneten Nachrichten des Telefonbeantworters: &#xDC;ber zwanzig Jahre hinweg...</summary><author><name>Natalie B&#xF6;hler</name></author><contributor><name>Natalie B&#xF6;hler</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><img xmlns="" src="http://www.cinemabuch.ch/files/images/2011/10/mob417_1318955339.jpg" alt="Day Is Done" title="Day Is Done"/><br xmlns=""/>
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Aufnahmen aus dem Atelierfenster und die aufgezeichneten Nachrichten des Telefonbeantworters: &#xDC;ber zwanzig Jahre hinweg sammelte der Z&#xFC;rcher Filmemacher Thomas Imbach beides. Aus diesem audiovisuellen Archiv ist entstanden, eine Art Tagebuchfilm. Chronologisch reihen sich Gesehenes und Geh&#xF6;rtes aneinander. Der Vater erz&#xE4;hlt aus den Ferien und gratuliert zum neuen Film, die Grossmutter ger&#xE4;t in Verlegenheit wegen des Piepstons, die junge Frau l&#xE4;dt zum Bad im See ein... Aus den Fragmenten entsteht eine Geschichte: die einer Zeitspanne im Leben einer Hauptfigur, die nur f&#xFC;r Sekunden schemenhaft vor der Kamera auftaucht und die man sonst nie sieht oder h&#xF6;rt. Es ist eine autobiographische Erz&#xE4;hlung, deren Protagonist durch seinen Blick und sein Geh&#xF6;r anwesend ist, ansonsten aber passiv erscheint; er blickt aus dem Fenster, w&#xE4;hrend Leute versuchen, ihn zu erreichen, ist gleichzeitig an- und abwesend. Zwischendurch verleihen ihm eingespielte St&#xFC;cke aus Songs eine Stimme, sie dr&#xFC;cken seine Befindlichkeit aus, bevor sie mit harten Schnitten abrupt wieder abbrechen: Stimmungen sind relativierbar, da zeit- und lebensabschnittsgebunden.<br xmlns=""/>
Wieviel Zeit zwischen den Aufnahmen liegt, erahnen wir nur. Es wechseln sich Schneegest&#xF6;ber, Sommergewitter, Herbstsonne ab, die Zeit vergeht, und grosse Dinge geschehen: Liebe, Tod, Geburt, Trennung. Immer st&#xE4;rker wird die Verg&#xE4;nglichkeit greifbar. Der Titel des Films ist einem Song von Nick Drake entnommen, der von der Melancholie des Vergehens handelt: &#xAB;When the day is done, down to earth then sinks the sun, along with everything lost and won.&#xBB; Nichts w&#xE4;hrt ewig, alles geht vor&#xFC;ber.<br xmlns=""/>
Was gleich bleibt: der Blick aus dem Fenster. Der Blickpunkt bietet eine Vielzahl von Details, die sich ihrerseits aber laufend ver&#xE4;ndern: Die Leuchtsignale auf der Hardbr&#xFC;cke erstrahlen, die Z&#xFC;ge werden moderner, ein Hochhaus entsteht etagenweise. <i xmlns="">Day Is Done</i> ist auch ein Landschaftsfilm, der die Entwicklung einer urbanen Topografie beobachtet, und eine Hommage an Z&#xFC;richs Hardbr&#xFC;cke. Das Portrait des Mannes wandelt sich mit dem Portrait seiner Stadt, beide ver&#xE4;ndern sich im Lauf der Zeit. Ausserdem ist der Film eine Reverenz an den Telefonbeantworter. Im Zeitalter von SMS und Livechat, in dem die menschliche Stimme auf der Combox meist bloss noch kurze, knappe, funktionale Nachrichten hinterl&#xE4;sst, wirken die langen, pers&#xF6;nlichen Botschaften auf dem Beantworter wie ein Anachronismus, dessen Intimit&#xE4;t ber&#xFC;hrt.<br xmlns=""/>
<i xmlns="">Day Is Done</i> wurde an den Berliner Filmfestspielen 2011 uraufgef&#xFC;hrt.<br xmlns=""/>
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PRODUKTION: Okofilm Productions GmbH (Schweiz), 2011. BUCH: Thomas Imbach, Patrizia Stotz.REALISATION/KAMERA: Thomas Imbach. TON: F&#xE9;lix Blume, Christian Manzutto. SCHNITT: Gion-Reto Killias, Thomas Imbach. MUSIK: Peter Br&#xE4;ker. DARSTELLER: Thomas Imbach. VERLEIH: Monopole Path&#xE9; (Z&#xFC;rich).<br xmlns=""/>
DCP, Farbe, 111 Minuten, Schweizerdeutsch.</div></content></entry></feed>

