CINEMA - Das Buch in Schwarz

Das Filmjahrbuch CINEMA nimmt in der Schweizer Filmpublizistik eine besondere Stellung ein - es gibt in Bezug auf Inhalte oder Ausrichtung kein vergleichbares Erzeugnis: Seit 56 Jahren ist CINEMA eine Plattform für ausführliche Reflexionen über das nationale und internationale Filmschaffen. Die Beiträge pflegen einen eigenständigen Stil: Literarische und visuelle Essays, wissenschaftliche Artikel, Interviews und Kritiken öffnen den breiten Blick auf das Medium Film. Auch Filmerinnen und Filmer kommen zu Wort und erschliessen den LeserInnen die praktische Seite der Filmwelt.

Seit 1983 erscheint CINEMA in Form eines Jahrbuchs. Es wird von der "Arbeitsgemeinschaft CINEMA" herausgegeben und erscheint seit der Ausgabe 49 im Schüren Verlag Marburg. Das Redaktionskollektiv, dem derzeit Anita Gertiser, Daliah Kohn, Nathalie Jancso, Simon Meier, René Müller, Matthias Uhlmann, Bettina Spoerri und Senta van de Wetering angehören, konzipiert und realisiert CINEMA zusammen mit in- und ausländischen AutorInnen.

Jede Ausgabe widmet sich im Schwerpunkt einem Thema, das zugleich den Titel bestimmt: Musik (CINEMA 49), die Jubiläumsnummer Essay (CINEMA 50), Erotik (CINEMA 51), Sicherheit (CINEMA 52), Schön (CINEMA 53), Stadt (CINEMA 54), Politik (CINEMA 55), Bewegt (CINEMA 56), Begrenzugen (CINEMA 57). Aufgegriffen werden mannigfaltige Aspekte, wobei die Bandbreite der Themen durch die Offenheit gegenüber historischen, soziologischen, politischen und allgemein kulturellen Bezügen geprägt ist.
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Die "Sélection CINEMA"

CINEMA legt Wert auf eine kritische und unabhängige Begleitung der Schweizer Filmproduktion. In der Rubrik „Sélection CINEMA“ (ehemals „Kritischer Index“) kommentieren Filmkritikerinnen und Filmkritiker jeweils rund vierzig Schweizer Spiel- und Dokumentarfilme des laufenden Produktionsjahres. Darunter finden sich vermehrt Kurzfilme sowie Experimental- und Animationsfilme. Auswahlkriterien sind beispielsweise die künstlerische Eigenständigkeit, die Auswertung im Kino, das kontinuierliche Schaffen einer Filmemacherin, eines Filmemachers. Es werden auch Werke berücksichtigt, die in der Tagespresse keine Erwähnung finden.

Aus dieser kontinuierlichen Begleitung der Schweizer Filmproduktion ist im Laufe der Jahre eine Art kritisches Lexikon des Schweizer Films entstanden: weit über 450 Beiträge in diesem Bereich sind online abrufbar (ein Vielfaches an Texten findet sich in den gedruckten CINEMA-Ausgaben). Die „Sélection CINEMA“ ist somit ein film- und kulturhistorisch wertvolles Nachschlagewerk, ein Textfundus für Festivalkataloge und Programmzeitungen von Nachspielstellen.

Die „Sélection CINEMA“ finden Sie einmal jährlich gesammelt in gedruckter Form im Filmjahrbuch CINEMA – und laufend aktualisiert in diesem Weblog!


CINEMA ist neu auch mobil verfügbar

Cinema ist neu auch via Handy und PDA nutzbar. Wo immer Sie auch sind, Sie haben neu Zugriff auf alles, was hier zu finden ist, ob auf die "Sélection CINEMA", die Veranstaltungen, das neue Editorial...
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