Podiumsdiskussion: «Koproduktionen - Wie viele Köche verderben den Brei?»

Von Senta van de Weetering [ Veranstaltungen ]
Im Januar 2012 erschien, pünktlich zu den Solothurner Filmtagen, die 57. Ausgabe des Schweizer Filmjahrbuchs CINEMA mit dem Titel "Begrenzungen". Zu diesem Thema veranstaltete CINEMA am Dienstag, 24. Januar 2012 eine Podiumsdiskussion.

Die begrenzten Mittel für die Filmproduktion in der Schweiz machen es für grössere Projekte notwendig, Koproduktionen einzugehen. In den letzten Jahren wurden zudem vermehrt von verschiedener Seite – vom Bund und auch von der Branche – Koproduktionen gefördert oder gar explizit gefordert. Was aber bedeuten diese veränderten Produktionsbedingungen für die Filme auf inhaltlicher und ästhetischer Ebene?

Es diskutieren:

Marcel Hoehn, Produzent T&C Filmproduktion («Beresina», «Giulias Verschwinden», «The Guantanamo Trap»), Mitglied der Eidgenössischen Filmkommission
Christian Davi, Filmemacher und Produzent Hugofilm Productions («Tannöd»,
«Pepperminta»)
Alice Rohrwacher, Regisseurin («Corpo Celeste»)
Werner «Swiss» Schweizer, Mitglied der BAK-Film-Ausschusskommission Dokumentarfilm, Produzent Dschoint Ventschr und Regisseur
Vadim Jendreyko, Regisseur und Produzent Mira Film («Die Frau mit den 5 Elefanten» und «Kossakowskys Antipoden» [Arbeitstitel, 2012]).
Moderation

Bettina Spoerri, Filmkritikerin NZZ, Redaktorin CINEMA-Jahrbuch

02.10.2011, 14:36 | Permalink

Podiumsdiskussion: «No Politics, please, we’re Swiss»

Von  Redaktion [ Veranstaltungen ]
Anlässlich der Solothurner Filmtage erschien die 55. Ausgabe des Schweizer Filmjahrbuchs CINEMA mit dem Titel "Politik". Zu diesem Thema veranstaltet CINEMA am Mittwoch, 27. Januar 2010 eine Podiumsdiskussion.

Debatten über den politischen Film und die Filmpolitik sind hierzulande so alt wie der Neue Schweizer Film. Doch warum entstehen heute kaum noch politische Filme? Fehlt es an politischer Reibung und an Daseinsnöten? Oder ist der Film einfach kein zeitgemässes Medium mehr für politische Aussagen? Das vom Jahrbuch CINEMA organisierte Podium liess FilmemacherInnen, BranchenvertreterInnen und WissenschaftlerInnen unterschiedlicher Generationen aufeinandertreffen.

PodiumsteilnehmerInnen

Nicole Hess (Filmjournalistin)
Marcy Goldberg (Filmwissenschaftlerin)
Ivana Lalovic (Filmemacherin)
Werner Schweizer (Filmemacher/Produzent)
Sabine Gisiger (Filmemacherin)^

Moderation

Julia Zutavern (Filmwissenschaftlerin)

Einen kurzen Live-Mitschnitt des Podiums finden Sie auf solotube.ch

29.1.2010, 16:01 | Permalink

Podiumsdiskussion: Schön und kantenlos - Tendenzen im Schweizer-Film

Von  Redaktion [ Veranstaltungen ]
Anlässlich der Solothurner Filmtage erscheint die 53. Ausgabe des Schweizer Filmjahrbuchs CINEMA. Sie trägt den Titel „Schön“. Zu diesem Thema veranstaltet CINEMA am Freitag, 25. Januar 2008 eine Podiumsdiskussion mit prominenten Gästen.

Handwerklich befindet sich der aktuelle Schweizer Spielfilm auf hohem Niveau, kommt
formal solide oder gar ausgeklügelt daher und darf in visueller Hinsicht durchaus als schön
bezeichnet werden. Inhaltlich jedoch macht sich ein Hang zur Harmlosigkeit bemerkbar:
Meist wird, so scheint es, auf erzählerische Innovation ebenso verzichtet wie auf politisch
brisante Themen. Das Ergebnis sind Filme, die zwar schön, aber auch kantenlos sind.
Das Filmjahrbuch CINEMA beschäftigt sich in seiner neuesten Ausgabe mit dem Thema
«Schön» und widmet sich u.a. der besagten Kantenlosigkeit. Gemeinsam mit Schweizer
Filmschaffenden wird nach den Gründen für den fehlenden Mut zum Wagnis im Schweizer
Film gesucht, ein Phänomen, das nicht nur in den Bereichen Kino und Fernsehen spürbar
ist, sondern auch in Diplom- und anderen Kurzfilmen.

PodiumsteilnehmerInnen:
Prof. Margit Eschenbach (Leiterin Studiengang Film BA/MA, ZHdK)
Denis Rabaglia (Regisseur)
Susann Wach Rózsa (Redaktorin/Producer Fernsehfilm SF)
Filip Zumbrunn (Kameramann)

Moderation:
Laura Daniel (Filmwissenschaftlerin, Zürich)

20.1.2008, 18:51 | Permalink

Mit Sicherheit zum Erfolg

Von  Redaktion [ Veranstaltungen ]

Fühlen wir uns nicht behütet und geborgen, wenn im beruhigenden Dunkel des Kinosaals auf der Leinwand der Mörder schliesslich gefasst wird, sich das Paar endlich in die Arme fallen kann, in Katastrophensituationen ein Held für die Rettung der Welt einsteht? Neben der Eindeutigkeit von Genrekonventionen vermitteln uns aber auch Filmmusik, Kameraführung oder verlässliche Erzähler emotionale Sicherheiten. Kino kann sich jedoch nicht in den sicheren Grenzen dieser bekannten Normen erschöpfen, sonst droht sich die Traummaschinerie totzulaufen und in Langeweile zu erstarren. Um aufregend zu bleiben, muss Kunst diese schützenden Grenzen auch immer wieder sprengen auf der Suche nach dem Anderen, dem Neuen, dem Überraschenden, dem Ambivalenten, dem Unsicheren.

Das Filmjahrbuch CINEMA beschäftigt sich in seiner neusten Ausgabe mit den unsicheren Momenten im Kino und möchte diese mit Schweizer Filmschaffenden diskutieren – über den «qualité et popularité»-Diskurs hinaus. Liegt es nicht gerade im Wesen des Filmes, dass es keine sicheren Erfolgskonzepte gibt, dass traditionelle dramaturgische und formale Normen immer wieder gesprengt und überschritten werden müssen – mit unsicherem Ausgang? Welche Risiken kann der Produzent eingehen? Was wagt die Förderung? Inwieweit ist der Drehbuchautor ein reiner Handwerker und wo kommt das künstlerische Talent ins Spiel? Was riskiert ein Schauspieler? Welche Filme bleiben unvergesslich und welche traditionellen Grenzen überschreiten sie?

Moderation: Veronika Grob, Redaktorin Film beim Schweizer Fernsehen und Mitherausgeberin der Schweizer Filmzeitschrift CINEMA.

Es diskutieren:
- Nils Althaus, Schauspieler (Schweizer Shooting Star 2007, „Breakout“)
- Nicole Hess, Filmkritikerin und Präsidentin Zürcher Filmpreis
- Natacha Koutchoumov, Schauspielerin (Nomination Schweizer Filmpreis für ihre Rolle in „Pas de panique“)
- Bernhard Lehner, Leiter Studienbereich Film HGKZ und freier Filmschaffender
- Bettina Oberli, Regisseurin („Im Nordwind“, „Herbstzeitlosen“)


Donnerstag 25.01.2007, 16.00 Uhr, Haus am Land, Solothurn.


Eine Veranstaltung der Reihe Reden über Film in Zusammenarbeit mit den Solothurner Filmtagen und dem Filmwissenschaftlichen Seminar der Universität Zürich.


09.1.2007, 00:01 | Permalink

Reden über Film: Flüchtige Augenblicke – Zur Erotik im Film

Von  Redaktion [ Veranstaltungen ]
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An den Solothurner Filmtagen findet eine Podiumsdiskussion zum neuen CINEMA-Thema "Erotik" statt. Anschliessend wird die neue Nummer vorgestellt.
19.1.2006, Haus am Land, 16.00 Uhr.

Erotisch ist Kino im besten Fall wohl immer: In Bildern und Klängen, in Körpern und Stimmen – aber auch in Farben, Objekten, Dialogen, Bewegungen und Blicken spiegelt sich das Begehren der Zuschauerinnen und Zuschauer – oder wird dadurch überhaupt erst geweckt. Während Pornos massenhaft produziert werden, sind wahrhaft erotische Filme allzu selten. Und doch setzt sich jeder/jede aus den Projektionen im dunklen Raum seine/ihre eigene Geschichte der erotischsten Filme zusammen. Oft sind es gar nicht ganze Filme, die uns elektrisieren. Eine einzige Einstellung kann ausreichen, unser Begehren anzufachen – als erotische Miniatur und für die prickelnde Dauer eines Augenblicks.
Das Filmjahrbuch CINEMA beschäftigt sich seiner neuesten Ausgabe mit dem Thema Erotik und möchte nun mit Schweizer Filmschaffenden über erotische Momente und handfeste (Produktions-) Fragen diskutieren. Wie werden sinnliche Momente inszeniert? Wie bebildert man die grosse Liebe? Und wie weit kann man dabei gehen, ohne dabei Voyeure zu befriedigen, oder gar Jugendschutz und Zensur auf den Plan zu rufen? Wo grenzt sich die Erotik von der Pornografie ab? Und warum ist sie in unserem Nachbarland Frankreich so viel mehr ein Thema? Öffnet sich über die Frage der nackten Haut vielleicht sogar ein Stück weit der Röschtigraben?

Teilnehmer:
Carlos Leal
Stina Werenfels
Jen Haas
Güzin Kar

Moderation:
Veronika Grob

17.1.2006, 00:30 | Permalink

Merci!

Von  Redaktion [ Veranstaltungen ]
CINEMA möchte sich recht herzlich bei allen bedanken, die am 7.4.2005 mit uns gefeiert haben.
Über das zahlreiche Erscheinen unserer Gäste haben wir uns sehr gefreut.

Für die angenehme Zusammenarbeit bedanken wir uns beim Fimpodium Zürich und beim Partyservice PAPRIKA/Zürich.

10.4.2005, 19:14 | Permalink

Reden über Film

Von Laura Daniel [ Veranstaltungen ]


Liebe Filmfreundinnen, liebe Filmfreunde

Mit der aktuellen Ausgabe zum Thema «Essay» wird das Filmjahrbuch CINEMA fünfzig Jahre alt. Dieses Jubiläum möchten wir feiern:
In Zusammenarbeit mit dem Zürcher Filmpodium findet am 7. April 2005 eine Podiumsdiskussion zum Thema «Schreiben über Film» statt. Der Anlass soll den Teilnehmenden und dem Publikum die Möglichkeit bieten, gemeinsam über ein Thema nachzudenken, das seit 50 Jahren das grundlegende Interesse von CINEMA bildet:
Auf welche Arten lässt sich über Film schreiben? Nach welchen Schreibweisen verlangen die verschiedenen Publikationsformen, und was möchten sie jeweils bei der Leserschaft erreichen? Wie geht man handwerklich mit dem Verfassen der Texte um? Welchen Platz nimmt CINEMA heute innerhalb der Schweizer Filmpublizistik ein?

Moderation: Martin Walder, NZZ am Sonntag

TeilnehmerInnen:
- Margrit Tröhler, Professorin für Filmwissenschaft an der Universität Zürich
- Thomas Tode, freier Publizist, Dozent und Filmemacher, Hamburg
- Andreas Furler, Co-Leiter des Filmpodiums Zürich
- Peter Purtschert, Drehbuchautor und Dozent an der HGKZ
- Flavia Giorgetta, Redaktion CINEMA

Datum und Ort: 7. April 2005, 20.00 Uhr, Filmpodium Zürich

Nach dem Podiumsgespräch findet ein Apéro statt, anschliessend wird der Film Theatre of Blood (Paul Hickox, GB 1973) gezeigt.

Wir würden uns freuen, Sie am 7. April begrüssen zu dürfen.

Redaktion CINEMA:
Natalie Böhler, Philipp Brunner, Laura Daniel, Flavia Giorgetta, Veronika Grob, Andreas Maurer, Jan Sahli, Sandra Walser


Bitte den Vorverkauf benützen: Telefon Kinokasse 044 211 66 66
Filmpodium der Stadt Zürich
Nüschelerstrasse 11
8001 Zürich
www.filmpodium.ch


15.3.2005, 17:42 | Permalink

Jubiläum

Von Laura Daniel [ Veranstaltungen ]


Das Schweizer Filmjahrbuch CINEMA feiert seinen fünfzigsten Geburstag. Anlässlich dieser Feier wurde Autoren und Autorinnen, die dem Buch schon lange verbunden sind, zum Thema Essay eine carte blanche offeriert. Nicht nur der Essayfilm steht im Zentrum der vielfältigen Betrachtungen, sondern auch der Essay als Textgattung. CINEMA hat sich in diesem halben Jahrhundert immer als Plattform für den Dialog zwischen Filmschaffenden, Künstlern, Kritikern und Wissenschaftern begriffen und als Ort, an dem nach neuen Formen des Schreibens über Film gesucht wird.
Während sich einige Texte der Jubiläumsausgabe - aus zum Teil ungewohnter Perspektive - mit dem essayistischen Aspekt in Filmen von Jean Renoir, Marguerite Duras und Atom Egoyan beschäftigen, haben andere Beiträge die Form des Essays gewählt und umkreisen so vielfältige Sujets wie die paradoxale filmische Erzählzeit, den Bilderkampf im Golfkrieg, das Leben der Multimedia-Künstlerin Isa Hesse-Rabinowitch und – in assoziativer Verdichtung – die filmische Autobiographie einer Kinogängerin. Nicht zuletzt melden sich mit Peter Liechti und Thomas Imbach auch zwei herausragende Schweizer Vertreter des Essayfilms zu Wort.
Aber CINEMA will seinen runden Geburtstag nicht alleine feiern. In der Jubiläums-Rubrik gratuliert das Filmjahrbuch auch den Solothurner Filmtagen zum vierzigsten und dem Programmkino Xenix zum fünfundzwanzigsten Geburtstag. Der Filmbrief wurde dieses Jahr gleich doppelt in der Schweiz abgeschickt. Wie immer bietet schliesslich der kritische Index einen Überblick über das Schweizer Filmschaffen vom letzten Jahr.
Beiträge von Felix Äppli, Natalie Böhler, Harun Farocki, Flavia Giorgetta, Marcy Goldberg, Veronika Grob, Thomas Imbach, Eva Kläui, Ivo Kummer, Peter Liechti, Jean Perret, Walter Ruggle, Isolde Schaad, Thomas Schärer, Micha Schiwow, Catherine Silberschmidt, Mirjam Staub, Patrick Straumann, Thomas Tode, Kristina Trolle
Herausgegeben von Natalie Böhler, Laura Daniel, Meret Ernst, Flavia Giorgetta, Veronika Grob, Andreas Maurer, Jan Sahli

In Kürze:
Wie? Wozu? Für wen? - Schreiben über Film
Eine Podiumsdiskussion anlässlich der 50-Jahr-Feier von CINEMA am 7. April 2005, Filmpodium Zürich


19.2.2005, 19:38 | Permalink

Buchpräsentation und Jubiläumsapéro in Solothurn

Von Laura Daniel [ Veranstaltungen ]
Jubiläumsapéro

Anlässlich der 40. Solothurner Filmtage fand am 27.1.2005 die Buchpräsentation der neuen Ausgabe des CINEMA Jahrbuchs sowie ein Jubiläumsapéro im Haus am Land statt.
Nebst dem Jubiläumsband von CINEMA mit dem Titel Essay wurden von Thomas Schärer und Marille Hahne, beide von der HGKZ, mit Wir sollten den Film neu erfinden und Das Digitale Kino. Filmemachen in High Definition mit Fallstudie (PDF) zwei weitere Bücher vorgestellt.

Alexandra Schneider präsentierte Die Stars sind wir. Heimkino als filmische Praxis in der Schweiz der Dreißigerjahre (PDF), Gianni Haver Le Cinéma au pas. Les productions des pays autoritaires et leur impact en Suisse und Alain Boillat stellte mit der Zeitschrift Décadrages unser Schwesternprodukt aus der Romandie vor.

Nebst Autoren und Autorinnen, Herausgebern und Herausgeberinnen erschienen zahlreiche Gäste: Bilder vom Jubiläumsapéro

17.2.2005, 16:36 | Permalink