CINEMA #67
TRENNLINIEN

In dieser Ausgabe stellen wir die Frage ins Scheinwerferlicht, welche gesellschaftlichen und kulturellen Trennlinien sich durch die Schweizer Film- und Medienlandschaft ziehen. Dazu gehen die Beiträge des Bandes der Frage nach, wie soziale und kulturelle Ausgrenzung im Film verhandelt und gesellschaftliche Diversität bekräftigt werden können. Durch das Buch ziehen sich Statements von Schweizer Filmfestivals, die in ihrer Konzeption der kulturellen und gesellschaftlichen Vielfalt des Filmschaffens einen besonderen Platz einräumen. Dabei werfen sie nicht nur Fragen der Programmgestaltung auf, sondern auch die der sozialen Zusammensetzung des Publikums und der Grenzen des Anspruchs auf Mainstream-Appeal. Wie in jedem Band wird die Breite und Tiefe des aktuellen Filmschaffens durch eine Fülle von Kurzrezensionen ergänzt.


Der Preis für das aktuelle CINEMA beträgt CHF 32.-/ EUR 25.-, im Abonnement CHF 24.- / EUR 19.90

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AKTUELLE FILMKRITIKEN

Unrueh

Unrueh erzählt mit subtilem Humor die Geschichte anarchistischer Uhrenmacher:innen im Jura im 19. Jahrhundert. Ihre klandestinen Aktivitäten sind eingebettet in eine akribische Arbeitskultur, verkörpert durch die Präzision des Schweizer Uhrwerks.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Presque

Der ernsthafte, befreiende, unsentimentale und selbstironische Umgang mit Behinderung plädiert für ein versöhnliches Miteinander, selbst wenn Unterschiede wie Alter und soziale Schicht zahlreiche Reibungsflächen bieten.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Markus Imhoof – Rebellischer Poet

Der Film Stefan Jägers nimmt uns auf eine Reise durch das filmische Schaffen eines der bedeutendsten Schweizer Filmemacher mit. Es werden verschiedene Etappen seines Lebens beleuchtet, von den rebellischen Anfängen bis zur weltweit anerkannten Karrierre.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Mother Lode

Die Kombination aus langen, langsamen, aber nie langatmigen Kameraeinstellungen und indirekter Dramatik in Mother Lode verleihen dieser existenziellen Geschichte eine Sprengkraft, wie sie in aufgenommenen Goldminen oft zu finden ist.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

17. Zurich Film Festival – Grosses Kino, kleines Kino

Doris Senn schaut zurück auf die diesjährige Ausgabe des ZFF, das neben einem Best-of der vorangegangenen Festivals auch 11 Schweizer Weltpremieren zeigte.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Sognando un'isola

Sognando un'isola erinnert an die Ruinen-Fotografie, auf Englisch auch als ruin porn bezeichnet, ein junges Genre der Fotografie, das den Verfall von Gebäuden, industriellen Orten und Städten zum zentralen Thema macht.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Ostrov – Die verlorene Insel

Der Hauptprotagonist des von Svetlana Rodina und Laurin Stoop gemeinsam auf einer russischen Insel im Kaspischen Meer gedrehten Dokumentarfilms fährt uns, auf dem Heck seines Motorbootes sitzend, Richtung Horizont, bis er dort die Küstenwache erblickt.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

La Mif

La Mif begleitet Mädchen in einem Jugendheim auf ihrem schwierigen Weg ins Erwachsenenleben. Von Laiinnen herausragend gespielt, schuf der Genfer Fred Baillif einen ebenso komplexen wie packenden und äusserst authentisch wirkenden Spielfilm.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Loving Highsmith

Highsmith machte früh Furore mit dem Erfolg ihrer Werke – als Person galt sie als schwierig und unnahbar. Mit ihrer ‹Liebesbiografie› gelingt Vitija über Highsmiths lesbische Liebesbeziehungen ein erfrischender Einblick auf die weltberühmte Autorin.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Taming the Garden

Als poetische Parabel inszeniert Salomé Jashi die reale Geschichte des georgischen Milliardärs und Ex-Premiers Iwanischwili, der über 100-jährige Bäume unter grossem Aufwand ausgraben lässt, um sie in seinem privaten Paradiesgarten wieder einzupflanzen.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Citoyen Nobel

Nachdem Jacques Dubochet den Chemienobelpreis erhält, wird er zur öffentlichen Figur. Als die Klimabewegung an Fahrt gewinnt, weiss er, für welches Anliegen er seine Stimme einsetzen will. Dokfilmveteran Stéphane Goël folgt ihm durch das neue Leben.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Miraggio

Die Flucht vor Krieg und Elend hat fünf junge Männer nach Italien geführt. Das Debüt von Dokumentarfilmregisseurin Nina Stefanka zeigt in stillen Bildern ihre seelischen Wunden, die Schutzlosigkeit vor den Behörden und das Ringen um Würde.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Über Wasser

Die alltäglichen, vermeintlich belanglosen Aggressionen, denen Frau ausgesetzt ist, macht Jela Hasler in ihrem neuesten Kurzfilm, der an der Semaine de la Critique in Cannes lief, zum Thema.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Das Mädchen und die Spinne

Der zweite Film der Tier-Trilogie verlässt mit seiner Protagonistin die Wohnung und den familiären Kreis und entwickelt dabei die eigenwillige Filmsprache und den unverkennbaren Stil weiter.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Olga

Grappe schafft es mit Olga, dem offiziellen Beitrag der Schweiz für die Oscars, den Schwebezustand seiner Protagonistin, die zwischen ihrer Passion für das Kunstturnen und den Maidan-Unruhen hin- und hergerissen ist, einnehmend zu porträtieren.

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Living Water

Living Water thematisiert die Wasserknappheit in Jordanien mittels eines Assoziationsspiels zwischen menschlichen Akteuren und der Wasser-Infrastruktur, die durch lange, meditative Einstellungen ihre eigene Stimme erhält.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Il mio corpo

Il mio corpo porträtiert das einsame, fremdbestimmte Leben zweier Menschen am Rande der sizilianischen Gesellschaft und experimentiert dabei auf eindrückliche Weise mit den Grenzen zwischen Dokumentar- und Spielfilm.

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That Girl

Gladys zieht mit ihrem Ehemann nach Chewe (Sambia), um dort den Aufbau des Dorfes zu unterstützen. Ihr Engagement bringt sie fast an die Grenze des Machbaren. Dokumentarfilmerin Cornelia Gantner gibt ihrer Geschichte Ruhe und Raum zum Atmen.

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Guerra e pace

Guerra e pace gelingt es in den Kern des Wesens von Kriegsfotografie und dokumentarischen Kriegsfilmen vorzudringen: Die visuellen Dokumente aus Konfliktregionen sollen die aktuelle aber auch historische Sichtweise auf sie bewusst mitgestalten.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Kombinat

Magnitogorsk wurde ab 1929 als Planstadt für die sowjetische Industrie errichtet. In seinem neuesten Dokumentarfilm begibt sich Gabriel Tejedor in diese Stadt im Ural, deren gesellschaftlicher Mittelpunkt noch heute das metallurgische Kombinat bildet.

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