CINEMA #67
TRENNLINIEN

In dieser Ausgabe stellen wir die Frage ins Scheinwerferlicht, welche gesellschaftlichen und kulturellen Trennlinien sich durch die Schweizer Film- und Medienlandschaft ziehen. Dazu gehen die Beiträge des Bandes der Frage nach, wie soziale und kulturelle Ausgrenzung im Film verhandelt und gesellschaftliche Diversität bekräftigt werden können. Durch das Buch ziehen sich Statements von Schweizer Filmfestivals, die in ihrer Konzeption der kulturellen und gesellschaftlichen Vielfalt des Filmschaffens einen besonderen Platz einräumen. Dabei werfen sie nicht nur Fragen der Programmgestaltung auf, sondern auch die der sozialen Zusammensetzung des Publikums und der Grenzen des Anspruchs auf Mainstream-Appeal. Wie in jedem Band wird die Breite und Tiefe des aktuellen Filmschaffens durch eine Fülle von Kurzrezensionen ergänzt.


Der Preis für das aktuelle CINEMA beträgt CHF 32.-/ EUR 25.-, im Abonnement CHF 24.- / EUR 19.90

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NEWS

Call for Papers CINEMA 69: WILD

Die Schweiz als Filmstandort ist stark geprägt von der Romantisierung und Vermarktung naturbelassener Landschaften. Doch wie werden diese Bilder, Klänge und Erzählungen von Wildnis filmisch inszeniert?

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Die schwarze Spinne

In der stillen Hoffnung auf Wiedergutmachung und um Sumiswald zu retten, lässt sich eine Frau im mittelalterlichen Emmental auf einen Pakt mit dem Teufel ein.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

limites

Wenn Verzauberung von der Entzauberung eingeholt wird. Diesbachs Film oszilliert zwischen einer Liebeserklärung an «seinen» Wald und einer genauso kritischen wie kreativen Auseinandersetzung mit den immer potenter werdenden bildgenerierenden Werkzeugen.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Colportage Interdit

Der Filmemacher blickt mit einem grosszügigen und besorgten Blick auf seine Zeit, erkennt «das Unheimliche im Wirklichen» und erinnert daran, wie wichtig es ist, sich um das Kind zu kümmern, das in uns schlummert.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Lettre à Jean-Luc Godard

Auf der Kommentarebene äussert der senegalesische Poet und Filmemacher Mustafaa Saitque sein Verhältnis zur Stadt Lausanne, welche er lediglich passieren wollte, die sich (ihm) jedoch verschloss.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Yaban

Die türkisch-schweizerisch-französische Co-Produktion offenbart anhand des Motivs der Medea-Sage aus der griechischen Mythologie verschiedene Abhängigkeitsverhältnisse und Machtstrukturen in der heutigen Türkei.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Für immer Sonntag

In seinem Langfilmdebüt widmet sich Steven Vit der Pensionierung seines Vaters. Was unglamourös klingt, erweist sich sowohl als einfühlsames Familienporträt als auch als klarsichtige Auseinandersetzung mit dem Ende des Wirtschaftswundertraums.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

La reine des renards

Wie heitert man eine traurige Königin auf? Die Füchse aus La reine des renards versuchen es mit Liebesbriefen, welche die menschlichen Verfasser nicht abgeschickt haben. Der Film von Marina Rosset ist voller reizend melancholischen Humors.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Zahorí

Die gleissende Steppe, durch die der trockene Wind zieht, die weite, helle Einsamkeit, die topografischen Zerklüftungen, aber auch die traumartigen, leuchtenden Nächte mit ihren Klängen und Erscheinungen spielen in diesem Film die Hauptrolle.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Anscht

Aus der Perspektive von Kindern kann der Alltag ganz schön schrecklich sein. Um Ängste von Kindern – oder eben Anscht – dreht sich der kurze Animationsfilm von Matthias Huber. In kurzen Einstellungen beleuchtet Huber fünf köstliche Horrorszenarien

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Das Maddock Manifest

Dimitri Stapfer und Benjamin Burger verdichten ihr Debüt mit dem Titel Das Maddock Manifest zu einem streng aufs Wesentliche reduzierten Kammerspiel, das von skurrilen Begeg-nungen und nachdenklich stimmenden Dialogen geprägt ist.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Youth Topia

In Youth Topia prallen zwei entgegengesetzte Welten aufeinander: Die der planlosen Jugendlichen und die der pedantischen Erwachsenen. Dennis Stormer schafft aus dem Generationenkonflikt mit seinem Debütfilm eine Ode an die Junggebliebenen.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Chroma

Chroma lässt Raum für unsere Beobachtungen und Sehnsüchte, inszeniert auch Projektionen und Wunschvorstellungen der Figuren und kreiert so sukzessive einen grenzüberschreitenden Bildraum, in dem alles möglich wird.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Harald Naegeli – Der Sprayer von Zürich

Eine leichtfüssige Hommage an den Schweizer Pionier der Street Art: Harald Naegeli. Der jung gebliebene Kunstrebell steht im Zentrum des Doku-Porträts von Nathalie David und gewährt mit seinen amüsanten Bonmots Einblick in sein Werk und Denken.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Pas de deux

Auch in Angesicht des Todes ihres Grossvaters ringen die zwei Brüder um das Weiterleben, ebenso wie die zwei Kämpfer dies am Boden in der Schlussszene des Filmes tun – verbunden und dennoch alleine.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Écorce

Im dokumentarischen Animationsfilm Écorce haben Samuel Patthey und Silvain Monney subtile Impressionen aus der Umgebung eines Alterswohnheims eingefangen. Die meisterliche Reduktion aufs Notwendigste brachte ihnen zahlreiche Auszeichnungen ein.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

To the Last Drop

Gnadenlos ehrlich schildert Simon Schnellmann in seinem Animationsfilm To the Last Drop den Kampf eines Tumorpatienten auf Leben und Tod. Trotz der makabren Thematik inszeniert Schnellmann dieses Drama mit einer verspielten Leichtigkeit.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Drii Winter

Michael Koch erzählt das Drama um einen Bauern, der unfreiwillig zum Unangepassten wird, und in der eng verbandelten Berggemeinschaft schon bald keinen Platz mehr findet.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Und morgen seid ihr tot

Wie Steiner hier im mehrheitlich in der Pandemie und an Orten in Indien und Südspanien aufwändig gedrehten Film Spannungskino mit realem Stoff verbindet, ist bemerkenswert und im Schweizer Filmschaffen eine Seltenheit.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Tides

Knapp zehn Jahre nach seinem stimmigen Erstlingsfilm Hell (2011) visualisiert der Basler Regisseur Tim Fehlbaum mit seinem englischsprachigen Debüt wiederum eine temporeiche und kluge Dystopie.

AKTUELLE FILMKRITIKEN

Mitholz

In Mitholz lauert hinter einer Felswand eine ungeahnte Gefahr aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Dokumentarfilmer Theo Stich recherchierte zur fatalen Explosion eines Munitionslagers im Jahr 1947, als diese für das Dorf plötzlich neue Aktualität erhielt.

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